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«So zu spielen, macht keinen Spass»

Trauerspiel statt Federer-Festspiele: Der topgesetzte Baselbieter verliert in Gstaad sein erstes Spiel gegen Daniel Brands. Wieder einmal machen dem 31-Jährigen Rückenprobleme zu schaffen.

Frustriert und handicapiert: Roger Federer verhehlte an der Pressekonferenz nicht, dass er wieder an Rückenproblemen leidet.
Frustriert und handicapiert: Roger Federer verhehlte an der Pressekonferenz nicht, dass er wieder an Rückenproblemen leidet.
Keystone
Das nützte auch die schöne Kulisse nichts: Der von Rückenproblemen geplagte Weltranglistenfünfte verliert sein Auftaktspiel gegen den Deutschen Daniel Brands mit 3:6, 4:6.
Das nützte auch die schöne Kulisse nichts: Der von Rückenproblemen geplagte Weltranglistenfünfte verliert sein Auftaktspiel gegen den Deutschen Daniel Brands mit 3:6, 4:6.
Keystone
Der Kopf: Federers Selbstvertrauen war schon grösser.
Der Kopf: Federers Selbstvertrauen war schon grösser.
Keystone
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Um 17 Uhr hätten sie beginnen sollen, die Federer-Festspiele von Gstaad. Durch seine Zusage, erstmals seit neun Jahren wieder am Crédit Agricole Suisse Open teilzunehmen, hatte Roger Federer den Ticketverkauf und die Euphorie im Saanenland befeuert. Bereits 30 Minuten vor dem Einmarsch der Akteure waren fast sämtliche Plätze des Centre-Courts besetzt. Etliche Schaulustige warteten vor dem Eingang in die Tiefgarage auf Federers Ankunft, einige machten es sich hinter der Haupttribüne auf der erhöhten Rasenfläche gleich unterhalb der Zuggeleise bequem, in der Hoffnung, auch ohne Eintrittsticket ein paar Einblicke zu erhalten. Gstaad war bereit, und kurz nach 17 Uhr begrüsste das Publikum seinen Superstar mit Standing Ovations, gefolgt von einer rot-weissen Choreografie. 66 Spielminuten später war die Stimmung am Tiefpunkt angelangt. Statt des erhofften Festspiels servierte (und returnierte) Federer den Zuschauern ein Trauerspiel. 3:6, 4:6 verlor der Weltranglistenfünfte gegen Daniel Brands (ATP 55) – gesenkten Hauptes verliess der Hoffnungsträger den Platz; ein kurzes, scheues Winken ins Publikum, und weg war er. Was blieb, war ein grosses Fragezeichen.

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