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Short-Time-Sträfling statt Grand-Slam-Sieger

Gäbe es ein Gütesiegel für schlechtes Benehmen, der australische Tennisprofi Bernard Tomic hätte es verdient.

Viel Talent, kaum Disziplin: Bernard Tomic.
Viel Talent, kaum Disziplin: Bernard Tomic.
Reuters

Als Bernard Tomic 2011 in Wimbledon mit gerade einmal 18 Jahren die Viertelfinals erreichte, schien sein Weg an die Spitze des Tennissports vorgezeichnet. «Bernard hat ein unglaubliches Talent», sagte Novak Djokovic damals, Roger Federer stufte ihn als den talentiertesten Spieler seiner Generation ein. Vier Jahre später lächelt Tomic jedoch nicht huldvoll auf den Siegerbildern grosser Turniere, sondern posiert – durchaus unfreiwillig – mit gesenktem Blick für die Polizei von Miami. Eine laute, feuchtfröhliche Party in seiner Suite am frühen Mittwochmorgen und anschliessender Widerstand gegen die von erzürnten Hotelgästen herbeigerufene Polizei haben ihn in diese missliche Lage gebracht.

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