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Serenas Freudensprünge in der Nacht

Obwohl Viktoria Asarenka schon zum Match servieren konnte, gewinnt Serena Williams den packenden US-Open-Final der Frauen 6:2, 2:6, 7:5.

Grosse Siegerin in einem grossen Endspiel: Serena Williams.
Grosse Siegerin in einem grossen Endspiel: Serena Williams.
Keystone

Im ersten Satz sah es ganz danach aus, als würde Serena Williams die Weltranglistenerste Viktoria Asarenka wie die Gegnerinnen zuvor deklassieren. Mit 16 Winnern schoss die Topfavoritin aus den USA die Weissrussin förmlich vom Platz. Dem glasklaren 6:2 folgte aber im zweiten Durchgang der umgehende Serviceverlust und wenig später ein weiterer. Asarenka glich aus – ebenfalls mit 6:2.

Im dritten Durchgang war Asarenka bei 5:3 und 5:4 ihrem zweiten Major-Triumph ganz nah. Doch statt den Sieg nach Hause zu servieren, kassierte die Australian-Open-Siegerin das Break zum 5:5, ehe sie es bei 5:6 trotz Spielbällen wieder nicht schaffte, ihren Aufschlag durchzubringen, was ihre Niederlage besiegelte. 2:18 Stunden dauerte die Partie.

Nachdem Asarenkas letzter Ball hinter der Grundlinie gelandet war, liess sich Williams auf den Rücken fallen, um danach mit «Oh my God»-Schreien nächtliche Freudensprünge im vollgepackten Arthur Ashe Stadium zu vollführen. Die Olympiasiegerin, die für ihren 15. Grand-Slam-Titel 1,9 Millionen Dollar kassiert, ist mit 30 Jahren und elf Monaten die zweitälteste US-Open-Siegerin der Geschichte.

Erstmals seit 1995 musste somit wieder der dritte Satz die Entscheidung in einem Frauen-Final in Flushing Meadows bringen. Damals hatte die Deutsche Steffi Graf dank einem 7:6, 0:6, 6:3 gegen Monica Seles ihren vierten von fünf Titeln am US Open gewonnen.

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