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Roger Federer verzichtet auf Stockholm

Das Schweizer Tennis-Ass verzichtet nächste Woche auf die Teilnahme beim Turnier von Stockholm.

Der Baselbieter, der offen lässt, ob weitere Absagen folgen werden, will sich eine Pause gönnen, um hundertprozentig fit zu werden.

Wegen der Mononukleose Anfang Jahr konnte sich Federer kaum auf die laufende Saison vorbereiten. «Ich bin glücklich, wieder gesund zu sein. Aber ich will noch viele Jahre auf höchstem Niveau spielen und die Weltranglisten-Führung zurückerobern, deshalb benötige ich im Hinblick auf die restliche Saison oder das nächste Jahr eine Ruhepause», erklärte Federer seinen Verzicht auf Stockholm, ein Turnier, das er zum bislang einzigen Mal vor acht Jahren bestritten hatte.

Dazu, ob er bis Ende Jahr noch weitere Turnier-Teilnahmen absagen wird, äusserte sich Federer auf seiner Homepage sehr vage: «Ich bin nicht sicher, wann ich wieder spielen werde. Ich hoffe, dass ich im Verlauf dieses Jahres auf die Tour zurückkehren werde.» Bis Ende Jahr sind Starts in Madrid, Basel, Paris und beim Masters in Shanghai geplant.

Obwohl Federers Aussagen Raum für Spekulationen lassen, ist der Entscheid, auf Stockholm zu verzichten, nachvollziehbar. Der 13- fache Grand-Slam-Sieger besitzt keine realistische Chance, im restlichen Verlauf dieser Saison auf den Tennis-Thron zurückzukehren, den er am 18. August nach 237 Wochen Rafael Nadal hatte überlassen müssen.

Wenig gebracht im Ranking

Das Turnier in Schweden hätte ihm für die Weltrangliste wenig gebracht und dazu geführt, dass er bis zum Masters vier Wochen in Folge im Einsatz gestanden hätte. Seine letzte Partie bestritt Federer am 20. September im Davis Cup gegen Belgien.

si/fal

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