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Rafa, rück die Daten raus!

Ein Selbstversuch mit der neuen Racket-Technologie des 14-fachen Grand-Slam-Siegers, die jeden Schlag aufzeichnet – und, mit etwas Fantasie, ungeahnte Erfolge ermöglicht.

Ihnen kann ich es ja verraten: Ich habe das wundersame Racket-System, mit dem Rafael Nadal neuerdings die Courts unsicher machen will und das er in Melbourne vor dem Turnier PR-mässig lanciert hat, bereits getestet. «Play connected» heisst der Werbeslogan, den sein Produzent Babolat dafür kreiert hat, was man mit «Spiel verbunden» übersetzen könnte. Die Verbindung findet, natürlich, über das Internet statt, wodurch sich die eigene Spielstärke mit den Daten der anderen verbundenen Spieler – der sogenannten Community – vergleichen lässt.

Die Technik ist verblüffend einfach und effizient. Ein Chip mit Bewegungssensorik wurde unsichtbar in den Schlägergriff eingesetzt und zeichnet die Daten eines Trainings oder eines Matchs auf. Diese werden danach per Bluetooth aufs Handy übermittelt, wo sie sich via App grafisch darstellen, auswerten und vergleichen lassen. Das alles geschieht spielend einfach, sofern die Software und die Datenübermittlung einwandfrei funktionieren – was sich leider in meinem Fall nicht sagen lässt; der Test begann so gesehen mit einem unerzwungenen Doppelfehler.

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