Zum Hauptinhalt springen

Ohne Hingis siegt sie

Daniela Hantuchova rehabilitiert sich am US Open für die verheerenden Resultate an den zurückliegenden Major-Turnieren. Von ihrer Doppelpartnerin Martina Hingis schwärmt sie trotz der gemeinsamen Niederlagen.

«Nun geht das Turnier so richtig los für mich»: Daniela Hantuchova geht die nächste Aufgabe optimistisch an.
«Nun geht das Turnier so richtig los für mich»: Daniela Hantuchova geht die nächste Aufgabe optimistisch an.
Keystone
Trendwende geschafft: Nach fünf Erstrundenpleiten an Grand-Slam-Turnieren hat Hantuchova in New York vier Siege aneinandergereiht.
Trendwende geschafft: Nach fünf Erstrundenpleiten an Grand-Slam-Turnieren hat Hantuchova in New York vier Siege aneinandergereiht.
Keystone
«Sie versteht so viel von diesem Spiel»: Hantuchova spricht in den höchsten Tönen von ihrer Doppelpartnerin Martina Hingis.
«Sie versteht so viel von diesem Spiel»: Hantuchova spricht in den höchsten Tönen von ihrer Doppelpartnerin Martina Hingis.
Keystone
1 / 4

Würde Daniela Hantuchova an das Gesetz der Serie glauben, hätte sie sich die Reise nach New York eigentlich sparen können. Vor dem US Open war die Slowakin bei fünf Grand-Slam-Turnieren in Folge in der ersten Runde gescheitert. Nun steht sie zu ihrer eigenen Überraschung in den Viertelfinals. Nach ihrem Achtelfinal-Erfolg über die US-Amerikanerin Alison Riske bemerkte Hantuchova, sie habe wohl seit über zehn Jahren nicht mehr so gut aufgeschlagen. 15 Asse und 81 Prozent gewonnene Punkte nach dem ersten Service stützen diese These.

«Nun geht das Turnier so richtig los für mich. Es bedeutet mir unheimlich viel, hier unter den letzten acht zu stehen. Die besten Dinge geschehen oft, wenn man sie am wenigsten erwartet», sagte die frühere Weltnummer 5, die in der nächsten Runde auf Viktoria Asarenka trifft. Hantuchovas Taktik ist denkbar einfach: «Kämpfen wie verrückt und alles geben.» Den Druck, der zu ihrer erfolgreichsten Zeit auf ihr gelastet habe, empfinde sie nicht mehr. «Ich schätze alles mehr, ich bin dankbar dafür, dass ich noch immer Tennisprofi sein kann und gesund bin.»

Eine Inspiration für Hantuchova ist auch das Doppelspielen mit Martina Hingis, obwohl sie an der Seite der früheren Nummer 1 aus der Schweiz zuletzt wenig Erfolg hatte und am US Open in der Startrunde nur vier Games gewinnen konnte. «Wir hatten sehr viel Spass. Unsere Auslosung war leider unglücklich», so die Nummer 48 des WTA-Rankings. «Es ist immer toll, jemanden wie Martina um sich zu haben. Das hat mir auch für das Einzel geholfen, sie versteht so viel von diesem Spiel. Wer einmal ein Champion war, wird immer ein Champion sein.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch