Ohne Ausweis kommt auch Federer nicht rein

Der sechsfache Melbourne-Sieger fand in einem Türsteher am Australian Open seinen Meister.

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Mindestens eine Kamera oder ein Handy verfolgt Roger Federer inzwischen überall, meistens sind es mehr, im Zeitalter der Handys und sozialen Medien. Und so blieb denn in Australien auch ein kleines Intermezzo nicht unentdeckt, fand sofort grosse Aufmerksamkeit und ging viral. Es zeigt, wie Roger Federer im Inneren der Rod-Laver-Arena in den Bereich der Spieler gehen will, von einem Aufpasser aber zurückgehalten wird, weil er seinen Badge nicht bei sich hat. Federer schaut etwas verdattert, doch der gute Mann kennt kein Pardon, Tennislegende hin oder her.

Als so locker die Australier auch gelten – Regeln sind Regeln, auch down under. Die Erlösung kommt aber schnell, nur wenige Sekunden später ist sein Physiotherapeut Daniel Troxler da und präsentiert den Ausweis.

Federer trainierte am Samstag erneut locker auf der Anlage. Am Sonntag ist er wieder am Abend an der Reihe, ab 9 Uhr MEZ trifft er im Achtelfinal auf den 20-jährigen Stefanos Tsitsipas (ATP 15), der daran ist, die griechische Tennisgeschichte neu zu schreiben. Federer spielt offiziell erstmals gegen den 17 Jahre jüngeren Mann aus der Ägäis, er stand ihm aber Anfang Jahr am Hopman-Cup gegenüber und gewann 7:6, 7:6, was ihn beruhigen dürfte.

«Das ist eine neue Herausforderung. und ich bin froh, dass ich nicht schon in der ersten oder zweiten Runde auf ihn traf. Die Jungen haben nichts zu verlieren, und ich kenne ihre Taktik noch nicht», sagte Federer. «Ich weiss, dass er in Form ist.» Das gleiche gilt allerdings auch für ihn, wie bei seinen ersten drei Siegen ohne Satzverlust zu sehen war.

rst

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