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Federer siegt souverän bei Paris-Comeback

Roger Federer gelingt der Start in sein erstes French Open seit 2015 perfekt. Der Basler siegt in der 1. Runde gegen den Italiener Lorenzo Sonego in 101 Minuten mit 6:2, 6:4, 6:4.

Mit viel Freude war sie erwartet worden: Die Rückkehr von Roger Federer nach Paris. Der Basler erfüllte die Erwartungen und gewann seine Erstrunden-Partie des French Open 2019 souverän.
Mit viel Freude war sie erwartet worden: Die Rückkehr von Roger Federer nach Paris. Der Basler erfüllte die Erwartungen und gewann seine Erstrunden-Partie des French Open 2019 souverän.
Michel Euler, Keystone
Sein Gegner, der Italiener Lorenzo Sonego, hatte einen schweren Stand. Die Nummer 73 der Welt zeigte sich zwar bemüht, blieb schlussendlich aber chancenlos.
Sein Gegner, der Italiener Lorenzo Sonego, hatte einen schweren Stand. Die Nummer 73 der Welt zeigte sich zwar bemüht, blieb schlussendlich aber chancenlos.
Julien de Rosa, Keystone
So entschied Roger Federer die Partie verdient mit 6:2, 6:4 und 6:4 für sich. In der zweiten Runde trifft er auf den Deutschen Oscar Otte (ATP 145).
So entschied Roger Federer die Partie verdient mit 6:2, 6:4 und 6:4 für sich. In der zweiten Runde trifft er auf den Deutschen Oscar Otte (ATP 145).
Michel Euler, Keystone
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Mit «Roger, Roger»-Rufen wurde der Rückkehrer im grössten Stadion der Anlage empfangen. Vor den 15'000 Zuschauern legte er danach einen Blitzstart hin und führte schon nach wenigen Minuten 4:0. Bald einmal kam Unterstützung von den Rängen für den 24-jährigen Italiener, der die meiste Zeit glücklos kämpfte. Auch im zweiten Satz geriet Sonego rasch mit zwei Breaks entscheidend in Rückstand, worauf ein Fan Federer aufforderte: «Nicht so schnell Roger.»

Tatsächlich glich sich das Geschehen nach dem 4:0 im zweiten Satz etwas aus. Der Turniersieger von 2009 hatte mehr Mühe, die Ballwechsel zu diktieren, auch weil Sonego sich angesichts des klaren Rückstands entspannte und mehr Winner schlug als zuvor. Die Nummer 73 der Welt hat in diesem Jahr auf Sand schon einige nennenswerte Resultate erzielt und unter anderem in Monte-Carlo den Viertelfinal erreicht.

Lucky Loser wartet in Runde zwei

Gegen Federer war Sonego aber dann in Schwierigkeiten, wenn der Schweizer die überraschenden Schläge hervorholte und den Rhythmus wechselte. Dies gelang dem Favoriten oft. Der Service funktionierte gut und beim Return variierte er stark, etwa einige Male mit Stoppbällen nach dem zweiten Aufschlag. Die Ballwechsel kurz zu halten, wird auch in den nächsten Tagen entscheidend sein für Federer. Die längeren Duelle gingen oft an den Italiener, der im dritten Satz erst zum 4:5 den Aufschlag abgeben musste.

Am Mittwoch geht es für Federer gegen einen nahezu unbekannten Spieler weiter. Der 37-Jährige trifft auf den Deutschen Oscar Otte (ATP 145), der sich als Lucky Loser für die 1. Runde qualifiziert hatte, und dort den Tunesier Malek Jaziri (ATP 94) in vier Sätzen schlug. Der 25-jährige Otte gewann erst seine zweite Partie auf ATP-Stufe. Vor einem Jahr hatte er in Paris sein Grand-Slam-Debüt gefeiert, auch damals als Lucky Loser.

SDA/toc

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