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Gaudi auf dem Centre-Court, Ernstkampf auf Platz 1

Gaudi auf dem Centre-Court, Ernstkampf auf Platz?1Am Swiss Open in Gstaad übersteht kein Schweizer die Qualifikation. Für gute Unterhaltung sorgen am Sonntagnachmittag ehemalige Spitzenspieler im Rahmen eines Showmatchs.

Bananen für die Teamkollegen: Spassvogel Ilie Nastase überreicht Carl-Uwe Steeb zur Stärkung eine Frucht. Alex Corretja muss lachen.
Bananen für die Teamkollegen: Spassvogel Ilie Nastase überreicht Carl-Uwe Steeb zur Stärkung eine Frucht. Alex Corretja muss lachen.
Keystone

Auf dem Nebenplatz mit kleiner Tribüne ermitteln der Franzose Maxime Teixeira und der Russe Daniil Medwedew den letzten Teilnehmer im Haupttableau des Gstaader Tennisturniers. Auf dem Centre-Court steht derweil der Spass im Vordergrund. Im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums sind ehemalige Spitzenspieler ins Chaletdorf gekommen, um das Publikum zu unterhalten. «Die Schweiz gegen den Rest der Welt – das ist die Affiche», verrät der Speaker. Das Team «Rest der Welt» wird zuerst auf den Platz gerufen. Ilie Nastase erscheint mit einem Lächeln und einem Tennisschläger, Alex Corretja mit einem Lächeln und zwei Rackets, Carl-Uwe Steeb bringt eine Sporttasche mit. Nur Wojtek Fibak erscheint in Jeans. Das Geheimnis wird kurz darauf gelüftet: Der Pole, 1981 Gstaad-Gewinner, amtet als Schiedsrichter. Die Schweiz vertreten Roland Stadler, 1986 als Coach angereist und dann als Zufallsqualifikant sensationell in den Final vorgestossen, Heinz Günthardt, Marc Rosset und als Verstärkung Marco Chiudinelli. Der Baselbieter wird diese Woche auch am Hauptturnier teilnehmen. Er hat wie Henri Laaksonen eine Wildcard erhalten. Nach Stan Wawrinkas Forfait werden sie diese Woche die einzigen Swiss-Tennis-Vertreter sein. In der Qualifikation hat einzig Adrin Bossel eine Partie gewonnen – im innerhelvetischen Duell mit Luca Margaroli.

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