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Fleissige Falken für Federer

Acht Falken sind am French Open im Sondereinsatz. Sie sollen verhindern, dass bei den Spielen von Roger Federer & Co. Tauben in die Stadien flattern.

Der Falke Tarra blickt auf sein Einsatzgebiet – die Tennisanlage von Roland Garros.
Der Falke Tarra blickt auf sein Einsatzgebiet – die Tennisanlage von Roland Garros.
Reuters
Der Falkner Ludwig Verschatse ist Tarras Gebieter.
Der Falkner Ludwig Verschatse ist Tarras Gebieter.
Reuters
Eine Taube segelt über die Polin Agnieszka Radwanska hinweg.
Eine Taube segelt über die Polin Agnieszka Radwanska hinweg.
Reuters
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Die Organisatoren des French Open kämpfen mit tierischer Hilfe gegen die Taubenplage an der Pariser Porte d'Auteuil. Weil die Methode mit dem Rauschen in der Lautsprecheranlage in den vergangenen Jahren nicht die erhoffte Wirkung zeigte, sind acht Falken als Luftpolizei im Einsatz. Der belgische Falkner Ludwig Verschatse lässt die Greifvögel jeweils morgens über Roland Garros kreisen, um die Tauben abzuschrecken.

«Da die Tauben dumm sind und ihr Wissen nicht an Artgenossen weitergeben, müssen wir das ganze Turnier über bleiben», erklärte Verschatse gegenüber der Agentur AFP. Sein Ziel sei es, die Tauben zu vertreiben, töten wolle er sie nicht. Die rund dreissig Tauben, die sich vor dem Turnier in Roland Garros aufhielten, sind laut dem Falkner schon geflohen, beim Spiel zwischen der Polin Agnieszka Radwanska und der Serbin Bojana Jovanovski flog am Montag trotzdem ein ungebetener Gast durchs Stadion.

Die Methode mit den Falken ist nicht neu im Tennis. Beim Rasen-Major in Wimbledon kommen die Tiere seit vielen Jahren als Taubenvertreiber zum Einsatz.

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