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Federers Gegner heisst Murray

Andy Murray erreicht als erster Brite seit Bunny Austin 1938 den Wimbledon-Final. Dort trifft er am Sonntag auf Roger Federer.

ak
Zeigefinger gen Himmel: Was die Geste zu bedeuten hatte, wollte Andy Murray nicht verraten.
Zeigefinger gen Himmel: Was die Geste zu bedeuten hatte, wollte Andy Murray nicht verraten.
Keystone
Herzliche Gratulation: Jo-Wilfried Tsonga beglückwünscht den ersten britischen Wimbledon-Finalisten seit 74 Jahren.
Herzliche Gratulation: Jo-Wilfried Tsonga beglückwünscht den ersten britischen Wimbledon-Finalisten seit 74 Jahren.
Keystone
Applaus, Applaus: Murray nimmt die Huldigungen der Fans entgegen.
Applaus, Applaus: Murray nimmt die Huldigungen der Fans entgegen.
Keystone
Kuriose Szene Nummer 1: Nach dem falschen Out-Ruf beim Matchball warten die beiden Spieler auf das Ergebnis der Challenge.
Kuriose Szene Nummer 1: Nach dem falschen Out-Ruf beim Matchball warten die beiden Spieler auf das Ergebnis der Challenge.
Keystone
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Der erste Durchgang des zweiten Männer-Halbfinals zwischen Andy Murray und Jo-Wilfried Tsonga nach ging nach 34 Minuten mit 6:3 an den favorisierten Briten. Er schlug elf Winner und leistete sich nur drei unerzwungene Fehler. Im zweiten Durchgang behielt Murray nach 36 Minuten mit 6:4 die Oberhand, den elf Winnern stand diesmal gar nur ein einziger Fehler ohne Not gegenüber.

Dann aber konterte Tsonga mit einem 6:3. Eine kuriose Szene gab es bei 5:3 für den Franzosen, als er von einem Ball Murrays zwischen den Beinen getroffen wurde und sich mit Schmerzen am Boden krümmte. Im vierten Durchgang gelang Murray im zwölften Game das entscheidende Break. Er verwertete gleich seinen ersten Matchball nach 2:47 Stunden, musste aber noch eine Challenge machen, da der Linienrichter seinen Ball fälschlicherweise out gegeben hatte.

Murray wäre der erste britische Wimbledon-Champion seit Fred Perry 1936. Bislang stand der Schotte dreimal in einem Grand-Slam-Endspiel, blieb aber jeweils ohne Satzgewinn – 2008 am US Open und 2010 am Australian Open gegen Federer sowie 2011 ebenfalls in Melbourne gegen Djokovic.

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