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Federer wurde schon einmal abgeschrieben

Etliche Zeitungen erklären die Federer-Ära nach dem Ausscheiden in Wimbledon für beendet. Allerdings ist der Schweizer schon einmal abgeschrieben worden. Tatsache ist, dass er derzeit eine schwierige Phase durchmacht.

Golden war für einmal nur das Logo auf seiner Schirmmütze: Roger Federer wurde von zahlreichen Medien für sein Verhalten nach der Niederlage in Wimbledon gegen Tomas Berdych kritisiert.
Golden war für einmal nur das Logo auf seiner Schirmmütze: Roger Federer wurde von zahlreichen Medien für sein Verhalten nach der Niederlage in Wimbledon gegen Tomas Berdych kritisiert.
Keystone

Wie erwartet fand das frühzeitige Scheitern des sechsfachen Wimbledon-Siegers Roger Federer in der internationalen Presse grossen Widerhall. Der Schweizer wurde für seinen Auftritt an der Pressekonferenz getadelt, weil er auf seine Beschwerden verwies und auf seinen starken Bezwinger Tomas Berdych keine Lobeshymne anstimmte. «Federer schmollte. Er spöttelte. Er war unhöflich, sarkastisch», hiess es zum Beispiel in der australischen Zeitung «The Age». Im englischen Boulevardblatt «Daily Mail» wurde er als «schlechter Verlierer» bezeichnet, und in der Londoner «Times» stand geschrieben: «Schade, hat er Berdych nicht etwas mehr Anerkennung gezollt.» Altmeister John McEnroe fand die Kritik reichlich übertrieben. «Was sollen diese Vorwürfe? Wenn seine Aussagen schon als schlimm empfunden werden, dann hätten sie mich ins Gefängnis stecken müssen.»

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