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Federer verpasst seinen Kritikern eine Breitseite

Einen Roger Federer darf man auch mit 30 Jahren nicht abschreiben. Das müssten eigentlich auch seine Kritiker endlich kapiert haben.

Sebastian Rieder
«Es wäre schon eine kleine Genugtuung, wenn ich das schaffen würde»: Roger Federer über die Rückeroberung der Nummer eins.
«Es wäre schon eine kleine Genugtuung, wenn ich das schaffen würde»: Roger Federer über die Rückeroberung der Nummer eins.

Vor dem Auftakt am Masters-Turnier in Miami verpasst der Basler den Experten, die ihn schon abgeschrieben haben, eine verbale Breitseite. Es ist wieder einer dieser magischen Momente in seiner Karriere, in denen der Schweizer allen bewiesen hat, dass an der Weltspitze kein Weg an ihm vorbeiführt. Wie meist nutzt Federer im Erfolg die Gelegenheit, um die Skeptiker in den Senkel zu stellen. Nach dem Triumph in Indian Wells erklärte die Weltnummer drei, dass er langfristig Novak Djokovic wieder vom Tennisthron kippen wolle. «Der Weg ist zwar noch sehr weit. Aber die Unterschiede an der Spitze sind auch nicht wahnsinnig gross, da ist alles möglich – und nichts unmöglich», so Federer auf Tennisnet.com, «aber es wäre schon eine kleine Genugtuung, wenn ich das schaffen würde.» Vor allem, so der Schweizer, «nachdem ich schon zum müden Tennis-Opa erklärt worden bin.»

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