Federer musste vom Court direkt zum Arzt

Der Schweizer konnte nach seinem US-Open-Aus im Heizkessel des Arthur Ashe Stadium kaum mehr atmen und musste untersucht werden.

Der Moment der Niederlage: Federer scheitert im Achtelfinal des US Open. Video: SRF
Simon Graf@SimonGraf1

Roger Federer pflegt nach Niederlagen an Grand Slams die Pressekonferenz sofort hinter sich zu bringen. Am US Open war das anders. Nach dem verlorenen Achtelfinal gegen John Millman verstrich über eine Stunde, bis er sich den Fragen der Journalisten stellte. Jetzt weiss man auch wieso: Wie Mary Joe Fernandez auf ESPN verriet, war sein Zustand nach der Partie besorgniserregend. Deshalb kehrte er nicht in die Garderobe zurück, sondern begab sich in einen kleinen, klimatisierten Raum gleich neben dem Ausgang aus dem Arthur Ashe Stadium, um sich zu erholen und vom Arzt untersuchen zu lassen.

«Es ging ihm gar nicht gut», sagte Fernandez, die frühere Spitzenspielerin und Frau von Federer-Manager Tony Godsick. «Er musste längere Zeit liegen, um seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen.» Sie habe schon Mitte des zweiten Satzes gemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimme, weil er viel mehr geschwitzt habe als sonst. Inzwischen wird Kritik laut am US Open, weil die Luftzirkulation auf dem Center Court durch die Dachkonstruktion vermindert wurde und so die Arena an heissen Tagen zu einem Heizkessel wird.

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