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«Federer muss dies als Signal nehmen»

Der ehemalige englische Tennisprofi Tim Henman traut dem Schweizer zu, nochmals die Nummer 1 zu werden – wenn er aus Wimbledon die richtigen Lehren zieht.

Das Treffen der einstigen Stars: Tim Henman (35) in Gesellschaft der beiden letzten britischen Wimbledon-Siegerin Anne Jones (links, 1969).
Das Treffen der einstigen Stars: Tim Henman (35) in Gesellschaft der beiden letzten britischen Wimbledon-Siegerin Anne Jones (links, 1969).
Reuters

Tim Henman, wie beurteilen Sie Roger Federers Niederlage gegen Tomas Berdych? Es ist nicht so, dass Roger den Match verloren hätte. Berdych hat ihn gewonnen. Er hat ausgezeichnet gespielt. Der Berdych-Match war ähnlich wie jener in Paris gegen Robin Söderling. Nicht viele schlagen härter auf den Ball ein als diese beiden. Roger hat vielleicht nicht sein bestes Tennis gespielt. Aber es gab Phasen, in denen ihm dies auch gar nicht erlaubt wurde. Natürlich wird nun darüber spekuliert, wo Roger steht. Ich denke nicht, dass jemals wieder ein Spieler so dominieren wird wie er in den letzten vier, fünf Jahren. Aber ich habe keine Zweifel, dass er weitere Grand Slams gewinnt. Denn es gibt Bereiche, in denen er sich noch steigern kann.

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