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Federer, die Niederlage und der Vogelkot

Es war nicht Roger Federers Tag in Miami. Erst stand der Tennisstar zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, dann schied er überraschend aus.

Früher Abschied aus Miami: Nach den Viertelfinals muss der Schweizer seine Koffer packen.
Früher Abschied aus Miami: Nach den Viertelfinals muss der Schweizer seine Koffer packen.
Keystone
Der Schweizer unterliegt im Viertelfinal Kei Nishikori in 128 Minuten mit 6:3, 5:7, 4:6. Federer hat ab dem 2. Satz zunehmend Mühe, den Rhythmus beim Service zu finden.
Der Schweizer unterliegt im Viertelfinal Kei Nishikori in 128 Minuten mit 6:3, 5:7, 4:6. Federer hat ab dem 2. Satz zunehmend Mühe, den Rhythmus beim Service zu finden.
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Der quirlige Nishikori trifft nun auf Novak Djokovic, der Andy Murray in zwei Sätzen eliminierte.
Der quirlige Nishikori trifft nun auf Novak Djokovic, der Andy Murray in zwei Sätzen eliminierte.
Keystone
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Anstatt Fragen zu einem Halbfinal gegen Novak Djokovic zu beantworten, musste Roger Federer seine überraschende Niederlage gegen Kei Nishikori erklären. Der Baselbieter, der in Miami zuvor einen bestechenden Eindruck hinterlassen und hervorragend serviert hatte, scheiterte in den Viertelfinals mit 6:3, 5:7, 4:6 am Japaner. Vor allem weil sein Aufschlag in den entscheidenden Momenten wackelte.

Trotzdem will sich Federer vor dem Davis-Cup gegen Kasachstan kommende Woche in Genf auf keinen Fall verunsichern lassen. «Insgesamt bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden», sagte er an der Pressekonferenz nach seinem Ausscheiden. Er hoffe, dass er den Schwung der ersten drei Monate mitnehmen könne – für Genf und für die nahende Sandplatzsaison.

Den Rhythmus beim Service nicht gefunden

«Ein Break kann im Männertennis schnell passieren. Wenn es zwei sind, hat man das Gefühl, dass man schon etwas falsch gemacht hat», erklärte Federer mit Blick auf den wegweisenden zweiten Satz gegen Nishikori, in dem er schon mit 2:1 und einem Servicedurchbruch geführt hatte. «Ich konnte ganz einfach meinen Rhythmus beim Service nicht finden, das hat mich überrascht, weil ich in dieser Woche so gut gespielt und aufgeschlagen hatte.»

Vielleicht hätten seine Probleme auch mit den sinkenden Temperaturen und der Dunkelheit zu tun gehabt, mutmasste Federer. Er habe ja in diesem Jahr noch nicht oft in der Nacht gespielt. «Möglicherweise hat es mit der Umstellung nicht recht geklappt. Es ist ein wenig frustrierend, aber Kei hat auch eine gute Leistung gezeigt.»

Humor bewies Federer nach einem unglücklichen Renkontre mit einem Vogel, der seinen Kot auf dem Shirt des Schweizers platziert hatte. Er postete das Bild zum Zwischenfall auf Twitter und bemerkte: «Was habe ich für ein Glück! Wie gross sind die Chancen, von Vogelkot getroffen zu werden? Ich sehe den Vogel, der es getan hat. Er sitzt oben auf der Palme!»

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