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Federer brennt ein Service-Feuerwerk ab

Roger Federer hat die erste Hürde an den Davidoff Swiss Indoors locker genommen. Er liess dem Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 48) dank eines überragenden Aufschlags keine Chance.

Federer tröstet den verletzten Dolgopolow nach dessen Aufgabe.
Federer tröstet den verletzten Dolgopolow nach dessen Aufgabe.
Reuters
Vor dem Match schrieb der Publikumsliebling fleissig Autogramme.
Vor dem Match schrieb der Publikumsliebling fleissig Autogramme.
Keystone
Der britische Sänger Paul Potts stimmte das Publikum auf den sportlichen Höhepunkt des ersten Swiss-Indoors-Tages ein.
Der britische Sänger Paul Potts stimmte das Publikum auf den sportlichen Höhepunkt des ersten Swiss-Indoors-Tages ein.
Keystone
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Federer führte gegen den Dolgopolow nach einer knappen Stunde 6:4, 5:2, als dieser wegen einer Knöchelverletzung aufgeben musste. «Es tut mir extrem leid für Alexander», sagte der Weltranglistenzweite. «Ich selbst habe wegen einer ähnlichen Verletzung vor fünf Jahren die Swiss Indoors verpasst und tape mir deswegen seither die Füsse.»

Doch auch wenn Dolgopolow noch einmal zurückgekommen wäre, hätte dies Federers Erfolg wohl nicht mehr gefährdet. Der Schweizer gestand seinem Widersacher in neun Service-Games nur vier Punkte zu - in den ersten sieben Aufschlagsspielen hämmerte er 21 Service-Winner ins Feld. «Ich kann ja nicht gut von der Grundlinie aus spielen, deshalb musste der Aufschlag schon gut kommen», scherzte Federer beim Sieger-Interview mit Heinz Günthardt.

«Er hat extrem Talent»

Für den 22-jährigen Dolgopolow, der immerhin der jüngste Top-100-Spieler ist, fand «King Roger» neben dem Mitleid auch anerkennende Worte. «Er hat extrem Talent und ist sicherlich ein Mann, auf den man in Zukunft schauen muss», so Federer. Zu seinem nächsten Ziel befragt, antwortete er wie aus der Pistole geschossen: «Ich will zum vierten Mal die Swiss Indoors gewinnen.»

Nun gegen Istomin oder Tipsarevic

In der zweiten Runde bekommt es Roger Federer am Mittwoch mit dem Sieger der Partie zwischen dem Usbeken Denis Istomin (ATP 43) und dem Serben Janko Tipsarevic (ATP 46) zu tun. Nach der Absage von Jürgen Melzer kann Federer erst im Halbfinal auf einen Gesetzten treffen.

Für Stéphane Bohli (ATP 122) ist das Basler ATP-500-Turnier bereits vorbei. Der Romand unterlag dem holländischen Qualifier Robin Haase (ATP 66) 4:6, 3:6. In der Partie, die knapp über eine Stunde dauerte, kam Bohli zu keiner einzigen Breakchance.

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