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Djokovic erstmals in Bedrängnis

Die Weltnummer 1 kassiert am US Open den ersten Satzverlust.

Harte Arbeit in New York: Novak Djokovic siegt, muss aber einen Satz abgeben. (7. September 2015)
Harte Arbeit in New York: Novak Djokovic siegt, muss aber einen Satz abgeben. (7. September 2015)
Clive Brunskill, AFP

Novak Djokovic hatte in der Night-Session im Arthur-Ashe-Stadion gegen den spanischen Aussenseiter Roberto Bautista Agut mehr zu kämpfen, als ihm lieb war. Im zweiten Satz vergab der Serbe zwei Breakbälle zur 5:2-Führung, worauf er in der Folge fünf Games in Folge verlor und seinen ersten Satzverlust in diesem Turnier hinnehmen musste. Im dritten Satz reichte Djokovic ein Break zum Gewinn des Durchgangs, der vierte Satz entwickelte sich zu einem Breakfestival, in dem der Aufschläger den Service sechsmal abgeben musste. Nach gut drei Stunden verwertete die Weltnummer 1 den ersten Matchball zum Sieg.

Der Serbe setzte sich schliesslich mit 6:3, 4:6, 6:4, 6:3 durch. Dank dem Sieg gegen Bautista Agut steht Djokovic zum 26. Mal in Folge an einem Major-Turnier in der Runde der letzten acht. In dieser Statistik liegen nur noch Roger Federer (36) und Jimmy Connors (27) vor dem Serben, der letztmals 2009 am French Open in Paris an einem Grand-Slam-Turnier frühzeitig scheiterte. In New York erreichte der Sieger von 2011 in den letzten acht Jahren immer den Halbfinal.

Und noch ein Spanier für den Turnier-Favoriten

Der nächste Gegner Djokovics ist am Dienstag mit Feliciano Lopez (ATP 19) erneut ein Spanier. Der 33-Jährige gewann seine Partie gegen den Nadal-Bezwinger Fabio Fognini 6:3, 7:6 (7:5), 6:1. Linkshänder Lopez schaffte erstmals den Einzug in die Viertelfinals von Flushing Meadows, nachdem er bereits dreimal in Wimbledon unter den letzten acht gestanden hatte. Die bisherigen fünf Vergleiche gegen Djokovic verlor er alle.

Im Turnier der Frauen erreichte überraschend Kristina Mladenovic die Viertelfinals. Die 22-jährige Französin, die zuvor noch nie über die 3. Runde an einem Major-Turnier hinausgekommen war, setzte sich gegen die Vorjahresfinalistin Jekaterina Makarowa (Russ) nach ein Uhr morgens Ortszeit 7:6 (7:2), 4:6, 6:1 durch. In den Viertelfinals trifft die Nummer 40 der Weltrangliste auf die drei Ränge schlechter klassierte Roberta Vinci aus Italien.

si/fal

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