Ein unbekannter Italiener fordert Federer

Die Auslosung des zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres beschert den Schweizern machbare Aufgaben in der ersten Runde.

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Die erste Woche des ersten French Open von Roger Federer seit 2015 könnte italienisch geprägt sein. In der 1. Runde wartet der Turiner Lorenzo Sonego (ATP 73).

Das Duell gegen den Italiener ist für Federer ein Duell der Gegensätze. Der 20-fache Major-Sieger trifft auf den French-Open-Debütanten Sonego, der im letzten Monat erstmals in die Top 80 der Weltrangliste vorgestossen ist. Beim Masters-1000-Turnier von Monte-Carlo wurde der der 24-Jährige erst im Viertelfinal gestoppt.

Diesen Weg muss Federer gehen

Folgt das Turnier der Logik der Setzliste, trifft Federer danach auf den Tunesier Malek Jaziri (ATP 94) und auf dem Weg in den Viertelfinal auf die Italiener Matteo Berrettini (ATP 32) und Marco Cecchinato (ATP 19), den Halbfinalisten vom Vorjahr. Gegen alle drei möglichen italienischen Gegner hat Federer noch nie gespielt. In der Runde der letzten acht könnten der Grieche Stefanos Tsitsipas (ATP 6) oder Stan Wawrinka (ATP 27) die Gegner sein.

Was liegt für Wawrinka drin?

Der Romand beginnt das Turnier wie schon vor zwei Jahren gegen den Slowaken Jozef Kovalik (ATP 132), den er damals in drei Sätzen bezwungen hatte. Mit dem Chilenen Cristian Garin (ATP 37) könnte in der 2. Runde ein in dieser Saison bemerkenswert erfolgreicher Sandspezialist warten, der auf seiner Lieblingsunterlage in Houston und München den Titel holte sowie in São Paulo im Final stand.

Der Kroate Marin Cilic (ATP 13) wäre in der 3. Runde der erste Gesetzte, auf den Wawrinka treffen könnte. In der gleichen Tableauhälfte wie Wawrinka und Federer befindet sich Titelverteidiger Rafael Nadal, der gegen einen Qualifikanten beginnt.

Bencic gegen eine Einheimische

Im Frauentableau bekommt es Belinda Bencic (WTA 15) zum Auftakt mit der Französin Jessika Ponchet (WTA 187) zu tun, die mit einer Wildcard ins Hauptfeld vorstiess. Die 22-Jährige machte vor einigen Wochen von sich reden, weil sie beim ITF-Turnier in Sunderland einen 6:0, 5:0, 40:30-Vorsprung gegen die Britin Tara Moore noch aus der Hand gab. Auf die erste besser klassierte Spielerin kann Bencic erst im Achtelfinal treffen (Kiki Bertens/WTA 4). Auf Viktorija Golubic wartet in der 1. Runde die als Nummer 25 gesetzte Taiwanerin Hsieh Su-Wei (WTA 25).

erh/sda

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