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Djokovics Ballwechsel für die Ewigkeit

Redaktion Tamedia lässt während des US Open täglich eine denkwürdige Partie des letzten Majors der Saison Revue passieren. Heute: Ein bemitleidenswerter Tennisball und zwei unbeugsame Spieler.

Im US-Open-Final 2011 standen sich Novak Djokovic und Rafael Nadal gegenüber. Djokovic, der in seinem Halbfinal nach zwei abgewehrten Matchbällen gegen Roger Federer die Oberhand behalten hatte, ging mit enormem Selbstbewusstsein in die Partie und schreckte auch vor langen Grundlinienschlachten nicht zurück, obwohl diese eigentlich stets eine Domäne seines spanischen Kontrahenten waren.

Beim Stand von 6:2, 6:4, 3:4 musste Djokovic einen Breakball abwehren – und es sollte eine geradezu epische Rallye werden. 31-mal flog die gelbe Filzkugel vom Gebrüll der Tennis-Gladiatoren begleitet über das Netz. Schliesslich brach der Serbe mit einer harten und platzierten Rückhand Nadals Widerstand. Aber nur für den Moment. Der Mallorquiner bäumte sich noch einmal auf und rettete sich mit einem 7:3 im Tiebreak in den vierten Satz, den er dann allerdings mit 1:6 abgeben musste. Der Match dauerte insgesamt 4:09 Stunden – 55 Sekunden davon entfielen auf den längsten Ballwechsel.

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