Zum Hauptinhalt springen

«Das ist wie ein Virus»

Fabio Fognini, der Italien gegen die Schweiz in Genf anführt, rastet immer wieder aus. Das will er nun ändern.

Fabio Fognini pflegt sein Image als Bösewicht nicht, er ärgert sich über seine Ausbrüche – hier am US Open. Foto: Keystone

Den Serben Filip Krajinovic beschimpfte er in Hamburg als «Scheisszigeuner». In Indian Wells und Madrid legte er sich mit dem Schiedsrichter an, in Spanien bedrohte er diesen mit den Worten: «Wenn ich diesen Match verliere, hast du ein Problem.» In Wimbledon erhielt er für drei verschiedene Vergehen die ­Rekordbusse von 27'500 Dollar – unter anderem, weil er den Rasenplatz arg ­beschädigt hatte. Am US Open ging das Temperament wieder mit ihm durch: Während der Niederlage gegen Adrian Mannarino in Runde 2 drosch er einen Ball in Richtung eines Linienrichters, malträtierte sein Racket und wurde ­erneut gebüsst. Alles Vorfälle dieser Saison, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.