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Champion Federer problemlos im Halbfinal

Roger Federer steht bei seinem Heimturnier in Basel im Halbfinal. Die Nummer 2 der Welt hat Simone Bolelli (It, ATP 42) problemlos mit 6:2, 6:3 bezwungen.

Roger Federer nach seinem Viertelfinal.

Der Einheimische benötigte nach zwei eher mühevollen Auftritten bei den Davidoff Swiss Indoors in seinem Viertelfinal nur 61 Minuten, um sich gegen den Italiener durchzusetzen. Federer trifft am Samstag beim Basler ATP-Turnier auf Feliciano Lopez. Der Spanier setzte sich überraschend gegen James Blake (USA/4) mit 6:4 und 7:6 (9:7) durch.

Am Schluss stellte sich nur noch die Frage, ob Bolelli eine volle Stunde auf dem Platz aushalten würde. Und es sah nicht so aus, als Federer bei 5:2 die ersten drei Matchbälle hatte. Doch der Weltranglisten-Zweite, der im zweiten Satz phasenweise ein Feuerwerk an Gewinnschlägen aneinanderreihte, hatte ein Einsehen. Mögliche Hoffnungen Bolellis waren aber nur minim und währten extrem kurz, ein Game später kam das unvermeidliche Ende mit einem Servicewinner. Alle waren zufrieden: Bolelli, weil die Matchuhr wenigstens 61 Minuten anzeigte, die Zuschauer, weil sie noch einige Minuten mehr vom Superstar gesehen hatten und Federer, weil er mit den Assen 7 und 8 seine Wochenquote auf 36 Asse erhöhte. Für jedes Ass überweist eine Basler Bank 1000 Franken an die Roger-Federer-Stiftung für Kinder in Südafrika.

Zufriedener Lokalmatador

Federer war sehr zufrieden: «Das ist ein optimales Resultat für mich, ich wusste um sein Potenzial.» In leichte Gefahr geraten war der Lokalmatador nur zweimal: Bei 1:1 im zweiten Satz kam der 23-Jährige aus Bologna zu seiner einzigen Breakchance und bei 4:2 im ersten Satz verpasste er um ein Haar eine 0:40-Führung. Ein Rückhand-Smash Federers wurde gut gegeben, Bolleli war damit nicht einverstanden und machte einen «Challenge». Das «Hawkeye» versagte aber seinen Dienst, so dass der ursprüngliche Entscheid blieb und Federer den Punkt zugesprochen erhielt. «Das ist natürlich Pech», meinte Bolelli.

Der Linkshänder, der in der letzten Woche in Madrid Stanislas Wawrinka bezwang, ehe er an Rafael Nadal scheiterte, stützt sich einmal mehr auf seinen hervorragenden Aufschlag: Lopez musste bisher keines seiner 34 Aufschlag-Games abgeben, zeigte sich aber auch von der Grundlinie aus ungewohnt solid. Er freut sich auf den Vergleich mit Federer: «Es ist ganz speziell, in seiner Heimat gegen ihn zu spielen.»

In Paris wohl gegen Söderling

Beim am Sonntag beginnenden letzten Masters-Series-Turnier des Jahres in Paris-Bercy trifft Federer nach einem Freilos entweder auf Robin Söderling (ATP 27) oder den französischen Wildcard-Empfänger Josselin Ouanna (ATP 182). Stanislas Wawrinka (ATP 12), der ebenfalls erst in der 2. Runde in das Geschehen eingreift, misst sich mit dem Tschechen Tomas Berdych (ATP 22) oder einem Qualifier.

si/fal

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