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«Ich habe fast zwei Stunden auf die Fehler gewartet»

Roger Federer brauchte wie schon gegen Jo-Wilfried Tsonga auch im Viertelfinal gegen Roberto Bautista Agut drei Sätze für den Sieg.

Roger Federer muss sich seinen 15. Halbfinal-Einzug am ATP-Turnier in Halle hart erkämpfen. Er bezwingt den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 20) in drei Sätzen mit 6:3, 4:6, 6:4.
Roger Federer muss sich seinen 15. Halbfinal-Einzug am ATP-Turnier in Halle hart erkämpfen. Er bezwingt den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 20) in drei Sätzen mit 6:3, 4:6, 6:4.
Friso Gentsch, Keystone
Die spanische Weltnummer 20 leistet besonders in den Sätzen zwei und drei starke Gegenwehr und zeigt insgesamt eine starke Leistung.
Die spanische Weltnummer 20 leistet besonders in den Sätzen zwei und drei starke Gegenwehr und zeigt insgesamt eine starke Leistung.
Focke Strangmann, Keystone
Der Schweizer hingegen darf weiter von seinem zehnten Titel in Halle träumen. Im Halbfinal trifft er auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert.
Der Schweizer hingegen darf weiter von seinem zehnten Titel in Halle träumen. Im Halbfinal trifft er auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert.
Focke Strangmann, Keystone
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Roger Federer hat weiterhin die Chance, das Rasenturnier von Halle zum zehnten Mal zu gewinnen. Er rang im Viertelfinal den Spanier Roberto Bautista Agut 6:3, 4:6, 6:4 nieder. Der Kampf dauerte fast zwei Stunden. Im Halbfinal trifft der Schweizer auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert.

Wie am Vortag gegen Jo-Wilfried Tsonga begann Federer stark, verlor dann den zweiten Satz - und musste im entscheidenden Set hart kämpfen. Er konnte zwei Breakbälle zum 2:0 und einen zum 5:3 nicht nützen. Doch dann, als der 31-jährige Spanier aufschlug, um zum 5:5 auszugleichen, zitterten der Nummer 7 des Turniers plötzlich die Hände: Ein Ball nach dem anderen landete im Out, Federer konnte nach 1:53 über seine 15. Halbfinalteilnahme jubeln.

«Ich bin sehr gut in die Partie gekommen, nachher aber war der Spanier stark. Es war wirklich ein harter Fight. Ich habe fast zwei Stunden auf die Fehler gewartet, die er dann endlich beging», sagte Federer im Platzinterview.

Herbert prädestiniert für Rasen

Im Halbfinal trifft er nicht auf Borna Coric, der ihn vor einem Jahr im Final bezwang, sondern auf Pierre-Hugues Herbert. Der 28-Jährige profitierte im Match gegen Coric davon, dass der Kroate nach dem ersten Satz wegen einer Verletzung aufgab. Federer kennt den Franzosen «sehr gut. Er war schon einige Male zum Training in der Schweiz. Er ist ein toller Typ. Er sucht seinen Weg ans Netz und ist deshalb prädestiniert für das Spiel auf Rasen», erklärte der Schweizer. «Die Trainingsspiele gegen ihn waren immer sehr eng. Ich hoffe, dass ich ihn ausbremsen kann.»

Neben Coric scheiterte mit Alexander Zverev ein zweiter Topspieler. Er unterlag dem Belgier David Goffin in drei Sätzen. Goffin spielt im zweiten Halbfinal gegen den Italiener Matteo Berretini.

(SDA)

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