Bacsinszkys mühsamer Gang aufs WC

Für Timea Bacsinszky wurde am US Open eine Toilettenpause zur Odyssee.

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Adrian Ruch

Nach dem verlorenen ersten Satz gegen Aleksandra Krunic verlangte Tennisspielerin Timea Bacsinszky am US Open eine Toilettenpause. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis die Schweizerin auf den Platz zurückkehrte. Der Schiedsrichter stellte sie daher zur Rede.

Was war passiert? Eine vom Turnier angestellte Dame hatte Bacsinszky nicht etwa zu einer Garderobe, sondern zu einem öffentlichen WC unterhalb des Grandstands geführt, wie die drittgrösste Arena auf der US-Open-Anlage heisst. Doch die 29-Jährige weigerte sich, diese zu benutzen, wollte sie doch ihr Kleid wechseln. «Es hatte sogar Fans, die sich mit mir fotografieren lassen wollten, und das mitten im Match», erzählte sie später.

Schliesslich konnte sie sich in einem kleinen Lagerraum nebenan umziehen, allerdings erst nach einem Disput mit einer Putzfrau. «Es war heiss wie in einem Ofen», meinte die Romande.

Nach dem zweiten Satz konnte sie aufgrund der Hitzeregel eine zehnminütige Pause beziehen. In der Zwischenzeit hatten die Zuständigen einen bessere Lösung gefunden. Diesmal wurde Baczsinsky zum Sanitätsdienst geführt. «Dort war es etwas kühler», sagte sie schmunzelnd. Letztlich verlor die Waadtländerin dennoch in drei Sätzen.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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