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«Ab und zu ist das Glück doch mit den Dummen»

Im letzten Jahr gewannen Philipp Petzschner und Jürgen Melzer die Doppel-Konkurrenz des US Open. Doch dieses Jahr brauchten die beiden viel Glück, um überhaupt spielen zu dürfen.

Titelverteidiger: Jürgen Melzer (r.) und Philipp Petzschner bei ihrem Triumph im letzten Jahr. (12. September 2011)
Titelverteidiger: Jürgen Melzer (r.) und Philipp Petzschner bei ihrem Triumph im letzten Jahr. (12. September 2011)
Keystone
Keine Neulinge: Melzer und Petzschner haben bereits in Wimbledon 2010 den Titel geholt. (3. Juli 2010)
Keine Neulinge: Melzer und Petzschner haben bereits in Wimbledon 2010 den Titel geholt. (3. Juli 2010)
Keystone
Wimbledon: Der All England Club liegt den beiden. In diesem Jahr haben sie zwar nicht gewonnen, sie sind aber bis in die Halbfinals vorgestossen. (4. Juli 2012)
Wimbledon: Der All England Club liegt den beiden. In diesem Jahr haben sie zwar nicht gewonnen, sie sind aber bis in die Halbfinals vorgestossen. (4. Juli 2012)
Keystone
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Ein Blick auf den Zeitplan des US Open verrät, dass heute Nacht die Titelverteidiger im Doppel, Jürgen Melzer und Philipp Petzschner, im Einsatz stehen. Trotz des Sieges im letzten Jahr ist ihr Start keine Selbstverständlichkeit. Die beiden sind nämlich mittels einer Wildcard ins Feld gerutscht.

Warum braucht ein Gespann, das sich aus der Weltnummer 12 und 17 in der Doppelrangliste zusammensetzt, eine Wildcard, um in ein Feld aus 64 Teams reinzurutschen? Die Antwort auf die Frage ist einfach: Petzschner und Melzer haben vergessen, sich anzumelden. «Wir haben die Deadline verpasst, um uns anzumelden», erklärte Petzschner mit einem leicht verschmitzten Grinsen. Der eine sei davon ausgegangen, dass der andere die Anmeldung vornimmt, und umgekehrt. Offensichtlich hat es aber keiner der beiden gemacht. «Irgendwie waren wir auch davon ausgegangen, dass am Montagmittag Meldeschluss sei, doch dieser war bereits am Freitag um 12 Uhr.» Zu diesem Zeitpunkt hätten sich beide in einem Flugzeug befunden.

Die Chancen standen 50:50

«Wir haben dann sofort offiziell beim Turnier für eine Wildcard angefragt. Die haben uns gesagt, dass die Chancen bei 50:50 stehen», sagte Petzschner. Als Titelverteidiger seien sie dann doch noch aufgenommen worden. «Wenn wir im letzten Jahr in den Halbfinals verloren hätten, sähe es vielleicht anders aus.» Für Petzschner ist jetzt eines klar: «Einer von uns beiden muss daran denken, da gibt es keine Ausreden. Das ist absolut dämlich gewesen, aber ab und zu ist das Glück dann doch mit den Dummen.»

Hier geht es zum Doppel-Tableau des US Open

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