Federer greift die Nummer 1 an

Good News für alle Federer-Fans: Keine zwei Wochen nach seinem Triumph in Melbourne gibt der Maestro bekannt, dass er in Rotterdam antritt.

Roger Federer bei seiner Ankunft in Kloten.

(Bild: Getty Images)

Roger Federer kehrt schneller als erwartet auf den Tennisplatz zurück. Der 36-jährige Baselbieter tritt an dem in der nächsten Woche stattfindenden ATP-500-Turnier in Rotterdam an – und jagt die Nummer 1 im Ranking.

Vor eineinhalb Wochen und seiner erfolgreichen Titelverteidigung am Australian Open in Melbourne hatte Federer verlauten lassen, er wolle sich erst einmal in den Bündner Bergen erholen und frühestens Ende Februar am Turnier in Dubai auf die Tour zurückkehren. Nun hat der 20-fache Grand-Slam-Sieger seine Meinung geändert – und die Nummer 1 der Weltrangliste im Visier.

155 Punkte Vorsprung

Erreicht Federer in der niederländischen Hafenstadt die Halbfinals, wird er in der Weltrangliste Rafael Nadal an der Spitze ablösen und mit 36 Jahren und 6 Monaten Andre Agassi übertreffen und als älteste Nummer 1 in die Geschichte eingehen. Letztmals hatte Federer diese Position Anfang November 2012 inne. Nadal, der im Ranking einen Vorsprung von 155 Punkten auf den Schweizer aufweist, kehrt erst Ende Monat in Acapulco auf die Tour zurück.

«Das Turnier ist speziell für mich», liess Federer auf seiner Homepage verlauten. «Ich erinnere mich, wie ich 1999 erstmals da gespielt habe. Es war eines der ersten Turniere, an dem ich die Möglichkeit hatte, auf höchstem Level zu spielen.» Bei seiner ersten Teilnahme, seinem fünften Turnier auf Stufe ATP, erreichte Federer vor 19 Jahren die Viertelfinals, nun tritt er zum neunten Mal in Rotterdam an. 2005 und 2012 gewann er das Turnier.

«Wir sind absolut begeistert, dass Roger in letzter Minute entschieden hat, zu uns zu kommen», sagte Turnierdirektor Richard Krajicek, der Federer mit einer Wildcard ausstattete. Das Turnier ist hochkarätig besetzt, neben Federer sind unter anderen auch Grigor Dimitrov, Alexander Zverev, David Goffin und Stan Wawrinka, der Turniersieger von 2015, gemeldet. Der Romand bestreitet diese Woche das Turnier in Sofia.

sda

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