«Da kannst du nicht mal frustriert sein»

Roger Federer weiss, was die Achtelfinal-Niederlage in Cincinnati für das US Open bedeutet.

Zweisatzniederlage im Achtelfinal: Roger Federer unterliegt Andrei Rublew. (Video: AP)

Es ging ungewohnt schnell. 62 Minuten stand Roger Federer bei seiner Achtelfinal-Partie in Cincinnati auf dem Platz – und verliess ihn danach als Verlierer. Das 3:6, 4:6 war seine schnellste Niederlage auf der ATP-Tour seit 2003.

Sein Gegner, der Russe Andrej Rublew, der zuvor schon Stan Wawrinka aus dem Turnier geworfen hatte, brach noch auf dem Platz in Tränen aus. Federer war danach gefasster. Im Interview mit SRF sagte er: «Rublew hat super gespielt, ich hatte zu Beginn Mühe mit dem Aufschlag.» Rublew habe schnell den Tritt gefunden, und dann einfach genau gewusst, wie er gegen ihn spielen müsse.

«Ich war nicht mal allzu schlecht», meinte der Baselbieter. «Wenn einer 6:3, 6:4 verliert, hat man immer das Gefühl: Was war los? Ist er verletzt, ist er krank? Aber das ist nicht so. Ich kann ihm nur gratulieren.» Er selbst könne sicher etwas besser spielen, sagte Federer. Aber sein Gegner sei sehr aggressiv gewesen. «Da kannst du nicht mal zu frustriert sein, er war einfach besser.»

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Das letzte Mal so früh ausgeschieden in Cincinnati war Federer 2008. Damals verlor er in drei Sätzen gegen Ivo Karlovic. Dass ein frühes Out in Ohio aber kein schlechtes Omen sein muss, zeigt der weitere Verlauf der 2008er-Saison. Federer gewann danach das US Open. Es war sein bislang letzter Titel in New York.

Für das letzte Grand Slam des Jahres macht sich der 38-Jährige darum keine Sorgen: «Ich hätte gerne ein paar Matches mehr gemacht.» Dafür habe er jetzt mehr Zeit zur Vorbereitung. Es gehe nun vor allem darum, sich bis zum Start des US Open in 10 Tagen an die Bedingungen zu gewöhnen. Und Federer weiss trotz Niederlage: «Ich bin körperlich zu 100 % fit.»

abb

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