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Team Canada im Halbfinal gegen Servette

Als letztes Team steht das Team Canada im Halbfinal des Spengler Cups. Die Kanadier gewinnen gegen die Rochester Americans 6:3.

Aus kanadischer Optik war nur im Startdrittel alles plan- und wunschgemäss verlaufen. Byron Ritchie überwand den unsicheren Keeper der "Amerks" früh ein erstes Mal. Mit seiner Tor-Doublette schuf der in Lugano engagierte Stürmer Jacob Micflikier eine erste Zäsur - in beiden Fällen reagierte er nach Schüssen von Spylo schneller als der überforderte und nach 20 Minuten ersetzte Goalie Nathan Lieuwen.

Im Stil des Favoriten fuhren die "Selects" auch nach Hutchings Tor des Abends (Schuss ins Lattenkreuz) fort. Die U23-Auswahl aus New York liess aber trotz Walsers 4:1 partout nicht desillusionieren. Der krasse Aussenseiter bemühte sich nicht nur um einen ordentlichen Eindruck, er bedrängte die nordamerikanische NLA-Prominenz ab dem zweiten Abschnitt nahezu pausenlos.

Die von Coach Cassidy verordnete Vorwärtsstrategie zahlte sich aus. Bis zur 34. Minute verschaffte sich Rochester unter der Regie des NHL-Anwärters Luke Adam, der zusammen mit Linien-Partner Phil Varone auch im AHL-Alltag zu den dominanten Figuren zählt, wieder seriöse Perspektiven. In der Folge standen die im Durchschnitt neun Jahre jüngeren Nachwuchs-Professionals gar dicht vor dem Ausgleich.

Wie sehr Doug Sheddens Auswahl zeitweise unter Beschuss geriet und in der Abwehr sogar regelrecht taumelte , war schon erstaunlich. Von einer Equipe mit dem imposanten Palmarès von 3219 NHL-Partien wäre im Duell mit einer international vergleichsweise komplett unerfahrenen AHL-Mannschaft zweifellos mehr Stilsicherheit zu erwarten gewesen.

Die Kanadier beanspruchten die Klasse des SCB-Leaders Ritchie, um sich schadlos zu halten. Erst nach seinem zweiten Treffer (5:3/51.) beseitigte der Favorit die aufgekommenen Zweifel endgültig. Die Energie zu einer weiteren Reaktion fehlte Rochester.

Damit kommt es am Montag zu folgenden Halbfinals: HC Davos - ZSKA Moskau (15.00 Uhr) und Genève-Servette - Team Canada (20.15 Uhr).

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