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So geht es nicht vorwärts beim BSV Bern

Der BSV Bern kassiert mit dem 20:31 bei Pfadi Winterthur die nächste klare Niederlage.

Reto Pfister
Zu wenig stark im Angriff: Der BSV Bern (in Schwarz).
Zu wenig stark im Angriff: Der BSV Bern (in Schwarz).
zvg/Deuring Photography

Der BSV Bern möchte sich eigentlich in den restlichen Spielen der Hauptrunde noch rangmässig verbessern, um im Playoff-Viertelfinal Spitzenteams wie Pfadi Winterthur aus dem Weg zu gehen. Auswärtspartien gegen Kontrahenten dieses Formats sind derzeit aber offenbar nicht geeignet dafür, dieses Unterfangen in Angriff zu nehmen.

Dazu sind die Leistungen innerhalb eines Spiels viel zu sehr von Schwankungen geprägt, dazu ist das Team mit vier verletzungsbedingten Ausfällen immer noch personell geschwächt. Das Resultat sind Spiele wie dasjenige am Sonntag in Winterthur. Die Berner vermochten mit diszipliniertem Spiel den Gegner 20 Minuten lang unter Kontrolle zu halten. Um danach viele Fehler zu begehen, sodass der Spielstand zur Pause einigermassen ausgeglichen 9:14 zuungunsten der Gäste lautet.

Ähnliches geschah in der zweiten Halbzeit: Der BSV verkürzte auf 13:17 und 15:18, liess aber wieder nach und kassierte unter anderem noch mehrere Treffer ins eigene leere Tor, sodass wieder eine klare Niederlage resultierte. 20:31 nach dem 20:33 in Schaffhausen vier Tage zuvor, der BSV ist derzeit von den Topmannschaften der NLA weit entfernt.

Das Konzept verlassen

Trainer Aleksandar Stevic war mit dem Ergebnis verständlicherweise unzufrieden. «Wir haben gut begonnen, dann unser Konzept verlassen», monierte er. Zu oft sei der Kreisläufer unvorbereitet gesucht, die Angriffsaktionen ohne Überzeugung vorgetragen worden. «In der Abwehr war unsere Leistung in Ordnung, im Angriff war es hingegen ab der 25. Minute deutlich zu wenig», sagte Stevic.

Am Montag ist trainingsfrei, um angesichts der kurzen Abstände zwischen den Spielen in den nächsten beiden Wochen regenerieren zu können. Ab Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Aufsteiger Endingen; es besteht einiges an Gesprächsbedarf. Gegen die Aargauer muss der BSV unbedingt gewinnen, um den Abschluss ans obere Mittelfeld nicht vorzeitig komplett zu verlieren.

Sonst droht der bereits erwähnte schwere Gegner bereits im Viertelfinal; und die Saison könnte für den BSV Bern im Frühling früher als erwünscht zu Ende gehen...

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