Warum muss Mancuso unters Messer?

US-Skistar Julia Mancuso versuchte den Schmerz in der Hüfte in den Griff zu bekommen und muss nun doch operiert werden.

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Sie hat alles probiert, über Monate, aber jetzt ist klar: Keine Therapie kann sie von ihrem Leid befreien. Ständig wiederkehrende Stiche in der Hüfte zwingen Julia Mancuso, den Verschleiss in den Gelenken mit einer Operation zu beheben.

Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig, die neue Skisaison ist gerade erst ein Rennen alt. «Wenn ich versuchen würde, mit vielleicht einer noch intensiveren Behandlung in diesem Winter doch noch fahren zu können, dann würde ich nur mein eigentliches Ziel gefährden.»

Bis zu den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang will die 31-jährige US-Amerikanerin dem Skizirkus noch erhalten bleiben und ihren Körper für ihre insgesamt fünften Winterspiele schmerzfrei in Form halten.

Nicht mehr länger auf die Zähne beissen

US-Teamarzt Kyle Wilkens zeigt sich optimistisch und sieht dank der Operation eine Option, Mancusos Karriere bis 34 Jahre zu verlängern. «Sie hat versucht, die konservativen Behandlungsmethoden voll auszuschöpfen, aber leider kommen wir nicht um eine Operation herum.»

Mancuso kann voraussichtlich erst im März wieder zurück auf die Piste. Der Ausfall trifft auch die Schweizer Skimarke Stöckli. Diese hatte Mancuso erst kürzlich für drei Jahre als Aushängeschild unter Vertrag genommen, als Ersatz für die in dieser Saison pausierende Slowenin Tina Maze.

sr

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