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Simon Ammann vom Rückenwind gedrückt

Simon Ammann wurde beim Skifliegen in Oberstdorf (De) vom Rückenwind zu Boden gedrückt und musste sich mit Platz 10 begnügen.

Am Freitagabend schien Simon Ammann in der Qualifikation noch der König der Lüfte zu sein. Im Wettkampf bekam der Olympiasieger zu spüren, dass der Wind die Oberhand über die Athleten behält. Im ersten Durchgang kam gegen Ende der Konkurrenz leichter Rückenwind auf. Ammann kam deshalb nach dem Absprung in keine hohe Flugkurve und setzte schon bei 188 m in der Landebahn auf. Der Toggenburger hatte schlichtwegs Pech, das auch den Weltcup-Leader Thomas Morgenstern traf. Der Österreicher kam schon nach 175,5 m auf den Schnee.

Sowohl Ammann wie Morgenstern zeigten im Final mit 190,5 respektive 205,5 m, dass sie unter vergleichbaren Verhältnissen um das Podest gesprungen wären. Die zusätzlichen Punkte für den Windnachteil reichten indessen nicht, um das Manko völlig auszugleichen. Dass Morgenstern ebenfalls im Hintertreffen landete, bedeutet zugleich, dass der Österreicher den Weltcup mathematisch noch nicht für sich entschieden hat.

In einer eigenen Liga flog Martin Koch. Die Bestweite in beiden Durchgängen bedeutete, dass der Österreicher seinen zweiten Weltcupsieg dieses Winters mit 21,8 Punkten Vorsprung auf Tom Hilde (No) feiern konnte. Gregor Schlierenzauer (Ö) komplettierte das Trio auf dem Podest. Schlierenzauer schaffte es erstmals in diesem Winter unter die ersten drei Springer eines Weltcup-Wettkampfes.

Schlussklassement: 1. Martin Koch (Ö) 428,4 (214,5/210,5) 2. Tom Hilde (No) 406,6 (192,5/209,5) 3. Gregor Schlierenzauer (Ö) 404,5 (198/208,5) 4. Severin Freund (De) 399,5 (205,5/190,5) 5. Daiki Ito (Jap) 397,4 (195/2905) 6. Adam Malysz (Pol) 393,2 (201,5/184,5) Ferner: 10. Simon Ammann (Sz) 391,3 (188,5/205,5) 16. Thomas Morgenstern (Ö) 364,5 (175,5/190,5).

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