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Aeschbachers Tränen, Stuckis Finger

Christian Stucki mag sieben seiner letzten zehn Wettkämpfe als Sieger beendet haben, am Heimfest in Dotzigen aber hat er seinen Meister gefunden: Matthias Aeschbacher.

Seltenes Ereignis: Christian Stucki liegt im Sägemehl – im formstarken Emmentaler Matthias Aeschbacher findet der Seeländer seinen Bezwinger.

Seltenes Ereignis: Christian Stucki liegt im Sägemehl – im formstarken Emmentaler Matthias Aeschbacher findet der Seeländer seinen Bezwinger.

(Bild: Andreas Blatter)

Selbst der Speaker stotterte. Beim Platzinterview musste er dreimal ansetzen, als er Matthias Aeschbacher damit konfrontierte, bereits zum dritten Mal in dieser Saison ein Kranzfest gewonnen zu haben. Tatsächlich hat Aeschbacher innert anderthalb Monaten das «Mittelländische», «Oberaargauische» und «Seeländische» für sich entschieden, in Dotzigen gelang ihm gestern die Meisterprüfung, welche ihm, mit Verlaub, manch einer der 3500 Zuschauer nicht zugetraut hatte. Er bodigte im Schlussgang Christian Stucki – was keineswegs glücklichen Umständen zu verdanken war.

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