Siege für Aeschbacher, Anderegg und Roschi

Nach dem «Eidgenössischen» präsentieren sich einige Berner Schwinger immer noch in Hochform.

Matthias Aeschbacher: Vor einer Woche wurde er zum «Eidgenossen» (Bild), nun hat er das Fest im Kemmeriboden gewonnen.

Matthias Aeschbacher: Vor einer Woche wurde er zum «Eidgenossen» (Bild), nun hat er das Fest im Kemmeriboden gewonnen.

(Bild: Christian Pfander)

Als Neu-«Eidgenosse» schwingt es sich gut. Matthias Aeschbacher gewann das traditionelle Regionalfest im Kemmeriboden. Im Schlussgang bodigte der 27-Jährige Fritz Ramseier. Aeschbachers Notenblatt wies eine makellose Bilanz von sechs Siegen auf. Für den Emmentaler war es nebst drei Siegen an Kranzfesten auch schon der dritte Regionalfestsieg. Etwas weniger gut lief es dem zweiten anwesenden Schwinger, der sich seit einer Woche «Eidgenosse» nennen darf. Christian Gerber verlor zwei Gänge und musste mit Rang 6 vorliebnehmen. Er musste sich nach den Duellen mit Aeschbacher sowie Ronny Schöpfer das Sägemehl vom Rücken putzen lassen.

Im Berner Oberland feierte Ruedi Roschi auf dem Hornberg einen Sieg. Im Schlussgang legte er den einheimischen Philipp Aellen auf den Rücken. Bei vielen Oberländer Schwingern scheint nach dem Eidgenössischen Schwingfest in Zug die Motivation verloren gegangen zu sein. Nur gerade 30 Teilnehmer waren am Regionalfest dabei, das heuer zum ersten Mal ausgetragen wurde.

Im Wallis schliesslich siegte Simon Anderegg (Unterbach). Er musste sich den Erfolg nach gestelltem Schlussgang allerdings mit dem Innerschweizer Marco Reichmuth teilen.

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