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Glarner: «Bereits die letzten Jahre waren eine Spinnerei»

Matthias Glarner zieht den Schlussstrich. Der 33 Jahre alte Meiringer beendet seine Karriere per sofort. Im Interview spricht er über seinen ersten von 116 Kränzen, über Höhepunkte und unerfüllte Träume sowie seine Zukunft.

Matthias Glarner (2.v.l.) 2003 als 17-jähriges Schwingtalent. Christian Stucki (ganz links) und Matthias Siegenthaler (Mitte) galten ebenfalls als grosse Nachwuchshoffnungen.
Matthias Glarner (2.v.l.) 2003 als 17-jähriges Schwingtalent. Christian Stucki (ganz links) und Matthias Siegenthaler (Mitte) galten ebenfalls als grosse Nachwuchshoffnungen.
Markus Grunder
Am Emmentalischen Schwingfest 2003 gewinnt Glarner in Wasen seinen ersten Kranz.
Am Emmentalischen Schwingfest 2003 gewinnt Glarner in Wasen seinen ersten Kranz.
Andreas Blatter
Glarner ist sichtlich enttäuscht. 2019 wird er am Eidgenössischen in Zug Zwölfter. Nur ein Viertelpunkt fehlt ihm zum Kranzgewinn.
Glarner ist sichtlich enttäuscht. 2019 wird er am Eidgenössischen in Zug Zwölfter. Nur ein Viertelpunkt fehlt ihm zum Kranzgewinn.
Christian Pfander
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Die Strasse schlängelt sich hinauf zum Brünigpass. Zweigt ab in Richtung Hasliberg. Führt vorbei an der Gondelbahn Twing-Käserstatt, dem Ort des fatalen Sturzes, der im Juni 2017 den Anfang vom Ende von Glarners Karriere bedeutete. Dieses Ende verkündet der Meiringer 28 Monate später, eine Handvoll Kilometer Weiterfahrt entfernt, im Hotel Reuti – auf seinem Schicksalsberg. Glarner (33) spricht ruhig, kontrolliert, wie immer. Und doch verrät das sanfte Zittern in der Stimme, wie schwer dem König der Abschied fällt.

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