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«Eidgenössisches»: Wenn eine Welt zusammenbricht

Nach dem knapp verpassten Kranz hadert Dominik Roth mit dem Schicksal – Jonas Lengacher kritisiert die Einteilung.

Enttäuschter Entfesselungskünstler: Dominik Roth (oben) bleibt kranzlos.
Enttäuschter Entfesselungskünstler: Dominik Roth (oben) bleibt kranzlos.
Christian Pfander

Dominik Roth sah rot. Und wie. Wütend war er, unfassbar enttäuscht und traurig. Die Augen waren gerötet, die Stimme stockte. Wegen der Niederlage im achten Gang gegen den unbekannten Romand Steve Duplan hatte er den eidgenössischen Kranz verpasst, ein halber Punkt sollte am Ende fehlen. Eine Welt breche zusammen, meinte der Seeländer, er glaube nicht, dass er sich jemals schlechter gefühlt habe, sagte er. Wie ein Häufchen Elend sass er auf einer Festbank, mit leeren Händen, leerem Blick.

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