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Schweizer Boote rudern um eine Medaille

Titelverteidigerin Pamela Weisshaupt könnte im Leichtgewichts-Skiff erneut in die Medaillenränge rudern.

Der Schweizer Ruderverband (SRV) ist bei der am Sonntag beginnenden und eine Woche dauernder Ruder-WM im polnischen Poznan mit fünf Booten und zehn Sportlern vertreten.

Die grössten Schweizer Hoffnungen ruhen auf dem schweren Doppelzweier mit Vonarburg und Stofer und auf Pamela Weisshaupt, die letztes Jahr im Leichtgewichts-Skiff in Linz überraschend den WM-Titel gewonnen hat. Vonarburg und Stofer rudern erst diese Saison zusammen im Doppelzweier. Wegen einer Rippenverletzung von Stofer mussten sie die ersten zwei Weltcup-Regatten in Banyoles und München ausfallen lassen. Wegen dem verzögerten Formaufbau ist den beiden Innerschweizern in Poznan trotz starker Konkurrenz eine weitere Leistungssteigerung zuzutrauen.

Auch Weisshaupt hat wegen Erschöpfungssyndromen keinen optimalen Saisonaufbau hinter sich. Erst in Luzern nahm die Zürcherin die internationalen Wettkämpfe auf und fuhr gleich auf den 4. Platz. Eine erfolgreiche Titelverteidigung ist jedoch im Nach-Olympia-Jahr schwierig, weil erfahrungsgemäss diverse Ruderinnen in den nichtolympischen Leichtgewichts-Skiff zurückkehren und damit die Konkurrenz vergrössern.

International stehen in Polen vor allem die 14 olympischen Bootsklassen und insbesondere der Männer-Skiff und der Männer-Achter im Mittelpunkt. Grosser Favorit im Einer ist der dreifache Weltmeister Mahe Drysdale aus Neuseeland, der diese Saison in München und Luzern gewonnen hat.

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