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Rummenigge legt Veto ein

Bayern München wehrt sich mit aller Macht gegen das Werben von Real Madrid um Franck Ribéry und will den Kampf um seinen Superstar noch nicht verloren geben.

Er sei "fest entschlossen, alles dafür zu tun", dass der Franzose in München bleibt, sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der Bild-Zeitung. Eine Offerte der Königlichen und andere Angebote habe er "abgelehnt, weil wir überhaupt keine Absicht haben, Ribéry zu verkaufen". Auch Chelsea, Manchester United und Champions-League-Sieger Barcelona habe er abblitzen lassen, ergänzte Rummenigge. Anstatt den kleinen Dribbler zu verkaufen, will der Bayern-Boss lieber weiter aufrüsten. Einen Kauf von Torhüter Manuel Neuer von Schalke 04 will er anders als Manager Uli Hoeness "nicht endgültig zu den Akten legen". Ausserdem soll ein Rechtsverteidiger kommen, Jose Bosingwa (Chelsea) sei "Kandidat". Obwohl sich Rummenigge im Fall Ribéry ziert, will die spanische Sporttageszeitung Marca erfahren haben, dass Real seine Offerte auf 25 Millionen Euro plus die beiden holländischen Internationalen Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart erhöht hat. Noch in dieser Woche sei mit einem Abschluss des Wunsch-Transfers zu rechnen. Real-Sportdirektor Jorge Valdano klingt jedoch lange nicht so optimistisch. Klub-Berater Zinedine Zidane erzähle "Wunderdinge von Ribéry. Wir wären auch interessiert, aber diese Geschichte gestaltet sich sehr zäh. Sie wollen ihn nicht verkaufen und haben uns deshalb einen astronomischen Preis genannt", sagte er dem Radiosender Onda Cero. Rummenigge wies diese Darstellung zurück, es gehe den Bayern nicht darum, den Preis in die Höhe zu treiben. "Es ist keine Frage der Summe. Wir haben Franck nicht gekauft, um mit ihm Kasse zu machen. Sondern, um unsere Mannschaft fussballerisch zu verbessern."

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