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Zwei magische Minuten

Wiki-Münsingen hat mit einem 4:3 gegen Huttwil seine Position im Strichkampf weiter verbessert.

Stefan Baumgartner (Wiki) bezwingt Huttwils Torhüter Lukas Gasser zum 3:2.
Stefan Baumgartner (Wiki) bezwingt Huttwils Torhüter Lukas Gasser zum 3:2.
Andreas Blatter

Spricht man im Eishockey von zwei Minuten, werden die meisten wohl daran denken, dass eine Strafe wegen eines kleineren Vergehens ausgesprochen wurde. In der Partie zwischen Wiki-Münsingen und Huttwil kamen die Protagonisten am Ende auch auf zwei Minuten zu sprechen. Es waren jedoch 120 Sekunden, wenn man es genau nimmt, deren 129, in denen ein Regelverstoss keine Rolle spielte. Aus Sicht der Gastgeber waren es zwei magische Minuten. Aus einem 0:2-Rückstand machte Wiki einen 3:2-Vorsprung und legte die Grundlage zum 4:3-Heimsieg, der sich im Kampf um den Einzug in das Playoff als sehr wichtig erweisen könnte.

Typisch Wiki

Die Aaretaler waren zuvor nicht zwingend in Rückstand geraten, die in dieser Saison weit unter ihrem Potenzial agierenden Huttwiler schienen auf dem Weg zu einem Erfolg, den sie dringend gebraucht hätten. Doch dann verwertete erst Thomas Studer, mit zwei Toren und einem Assist der beste Wiki-Skorer an diesem Abend, einen Abpraller zum 1:2. Die Gäste versuchten sofort zu reagieren, doch beim Heimteam klappte nun kurzzeitig alles.

Die Scheibe lief mit hoher Geschwindigkeit durch die eigenen Reihen, Jan Mühlemann und Stefan Baumgartner erzielten zwei Treffer. Typisch Wiki, könnte man sagen. «Es hat mit Wiki zu tun, das uns das gelungen ist», bestätigte Thomas Studer (31), der seit 2011 für den Verein spielt. «In kritischen Situationen können wir oft noch zusetzen und ein Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Nur wäre es noch besser, wenn wir gar nicht auf solche Efforts angewiesen wären», fand der Routinier auch kritische Worte. Doch solange es gelingt, auch auf diese Art drei Punkte zu holen, wird Wiki die Playoffs erreichen. Die Aaretaler sind neu Fünfte, mit fünf Zählern Vorsprung auf Platz neun.

Typisch Huttwil

Typisch Huttwil, konnte man umgekehrt den Spielverlauf aus Sicht der Gäste beschreiben. Erneut verloren sie ein Spiel, in dem sie Siegchancen besassen. «Es waren individuelle Fehler, die zu den entscheidenden Gegentoren geführt haben. Wir wagen zu wenig konsequent», bemängelte Trainer Andreas Beutler. Der Rückstand auf Platz acht beträgt bereits acht Zähler. Für das als potenzielles Spitzenteam in die Saison gestartete Huttwil wird es immer schwieriger, das Playoff zu erreichen.

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