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Zum Topclub gereift

Unihockey BEO schliesst 2019 mit einem Sieg gegen Meister Kloten-Dietlikon ab.

Matchwinnerin für BEO: Sara Piispa (rechts).
Matchwinnerin für BEO: Sara Piispa (rechts).
Daniel Teuscher

Die Frauen von Unihockey Berner Oberland nähern sich der Spitze immer mehr an. Am Samstag liefern sie einen weiteren Beweis dazu: Sie bezwingen erstmals Meister und Cupsieger Kloten-Dietlikon Jets und schliessen das Jahr 2019 damit auf dem 4. Rang mit 22 Punkten nach elf Spielen ab. «Das ist sicher gut», sagt Captain Claudia Leu und ergänzt: «Wir wollen aber noch besser klassiert sein.»

Den 4. Platz belegte das Team von Trainer Mika Strömberg auch nach Ende der Qualifikation in der vergangenen Saison. Am Schluss wurde es dank dem Halbfinal-Einzug die erfolgreichste Spielzeit in der Clubgeschichte. Und vieles spricht dafür, dass dieses Ergebnis in der Saison 2019/2020 zumindest bestätigt und vielleicht sogar übertroffen wird.

Denn im Sommer gab es nur wenige Wechsel im Team, der Kern blieb bestehen. Mit Sara Piispa konnte die Topskorerin gehalten werden. Die 23-jährige finnische Nationalspielerin steht nach elf Partien bei 21 Punkten (12 Tore und 9 Assists). Sie war es auch, die im Spiel gegen die Jets fünf Minuten vor Schluss das entscheidende Tor zum 4:3 erzielte.

Noch sind sieben Runden zu spielen, um die Playoff-Qualifikation müssen sich die Oberländerinnen nicht mehr allzu viele Sorgen machen. Sie dürfen sich nach vorne orientieren. «Und klar, der Superfinal ist ein Traum von jeder Spielerin», sagt Leu. Weiter geht es am 4. Januar – mit dem Berner Derby gegen das drittplatzierte Skorpion Emmental Zollbrück.

Thun kommt nicht in Fahrt

Weniger erfreulich verläuft die Saison für die Männer des UHC Thun. Die Mannschaft von Trainer Hans-Roland Meyer belegt den 11. Rang, lediglich ein Sieg resultierte in der Meisterschaft. Daran änderte auch das vergangene Wochenende trotz Doppelrunde nichts. Mit den Spielen vom Samstag gegen Malans (1:11) und vom Sonntag gegen Wiler-Ersigen (2:6) schliessen die Thuner das Jahr 2019 ab.

Sie kassieren nach wie vor zu viele Tore, in Zahlen sind das 145 nach 16 Spielen. In jedem zweiten Spiel verlieren sie zweistellig. In der Offensive hat man mit David Simek (27 Punkte) und Jan Rehor (18 Punkte) zwar zwei gute Ausländer, allerdings können auch sie die Mängel in der Defensive nicht kompensieren.

Vergangene Saison schafften die Thuner gegen das NLB-Team Basel Regio den Ligaerhalt in extremis. Im entscheidenden 7. Spiel sorgte Urgestein Jonas Wettstein in der Verlängerung für den Verbleib seiner Mannschaft in der NLA. Im Sommer kam es dann allerdings zu einem groben Kaderumbruch, Wettstein und weitere erfahrene Spieler sind nicht mehr da. Stellt sich die Frage: Wer soll den UHC Thun in dieser Saison vor dem Abstieg bewahren?

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