Wiler-Ersigen in Torlaune

Wiler-Ersigen beendet die erste Unihockey-Doppelrunde in der NLA am vergangen Wochenende erfolgreich. Floorball Köniz nimmt einen Sieg und eine Niederlage mit und die Tigers Langnau bleiben ohne Punkte.

Wiler-Ersigen hatte ein erfolgreiches Wochenende: Sie gewannen in Winterthur (Bild) mit 7:2 und in Sarnen gleich mit 11:0.

Wiler-Ersigen hatte ein erfolgreiches Wochenende: Sie gewannen in Winterthur (Bild) mit 7:2 und in Sarnen gleich mit 11:0.

(Bild: Heinz Diener)

Nach der ersten Doppelrunde am letzten Wochenende hat die Rangliste in der NLA bereits erste Konturen angenommen. Meisterschaftsfavorit Wiler-Ersigen etablierte sich mit zwei Kantersiegen (7:2 gegen Rychenberg und 11:0 gegen Aufsteiger Sarnen) als erster Verfolger der Grasshoppers, die fast makellos in die aktuelle Spielzeit gestartet sind. Wie überlegen der Rekordmeister dabei mitunter agierte, zeigt eine bemerkenswerte Randnotiz vom Spiel gegen Sarnen. Bei den Obwaldnern wurde Goalie Pascal Amrein als bester Akteur seines Teams gewählt, obschon er den Lochball elfmal aus dem Netz fischen musste. Der überlegene SV Wiler-Ersigen hätte also durchaus noch mehr Tore erzielen können.

Maurer trifft wieder

Je ein Sieg und eine Niederlage standen in der Doppelrunde bei Floorball Köniz, dem Meister von 2018, zu Buche. Nachdem die Vorstädter im Heimspiel das unangenehm zu bespielende Malans 7:6 geschlagen hatten, verloren sie tags darauf bei Leader GC trotz guter Leistung knapp 5:6. «Wir haben gegen den Tabellenleader gespielt und hätten gut gewinnen können, das gibt ein gutes Gefühl für die Zukunft», sagte Verteidiger Simon Müller. Ebenfalls gut zu wissen aus Sicht von Floorball Köniz, das mit sechs Punkten aus vier Spielen im Mittelfeld der Rangliste liegt: Bei Schweden-Rückkehrer und Tormaschine Manuel Maurer platzte der Knoten, er traf gegen Malans doppelt. Es waren die ersten Treffer seit seiner Rückkehr.

Tigers sündigen vor dem Tor

Nach zwei Siegen zum Auftakt heimsten die Tigers Langnau in der Doppelrunde keine weiteren Punkte ein. Vor allem im Heimspiel gegen Chur, das 2:5 verloren ging, sündigten sie im Abschluss. «Die Chancenauswertung war katastrophal», sagte Stürmer Simon Flühmann. Weil auch das Auswärtsspiel in St. Gallen verloren ging (4:5), rutschten die Emmentaler binnen 24 Stunden von der Tabellenspitze ab auf Rang 9.

lüp

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