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Wiki in Torlaune – Thun ohne Energie

Das dritte Derby innerhalb von neun Tagen sorgte für das klarste Resultat: Wiki bezwang Thun 9:4.

Die Aaretaler dürfen gegen den EHC Thun gleich 9-mal jubeln.
Die Aaretaler dürfen gegen den EHC Thun gleich 9-mal jubeln.
Daniel Teuscher

6:3 im Cup und 6:4 in der Meisterschaft hatte Thun zuletzt Wiki-Münsingen bezwungen. Aller guten Dinge sind drei, dachten sich die Oberländer. Aber aus dem dritten Sieg innerhalb von neun Tagen gegen die Aaretaler wurde nichts. Im Gegenteil: die Thuner schrammten nur knapp an einem «Stängeli» vorbei und verloren mit 4:9.

Entscheidend war das Mitteldrittel. Thuns Goalie Stephan ­Küenzi kassierte schnell vier Gegentore und machte danach Joël Aschwanden Platz. Es war das erste Mal, dass die Thuner in dieser Saison in einem Drittel vier Treffer hinnehmen mussten, aber nicht das letzte Mal: Auch im dritten Drittel schlug es hinter Aschwanden viermal ein. «Uns ist die Energie ausgegangen», analysierte Aron Krähenbühl den Auftritt der arg ersatzgeschwächten Equipe. Der Verteidiger betrieb am Ende mit seinen zwei Toren noch etwas Resultatkosmetik und verkürzte vom 2:9 auf 4:9. «Auch wenn das persönlich schön ist, nützt es nichts. Doch eine Niederlage aus dieser Serie gegen Wiki können wir wegstecken. Im neuen Jahr geben wir wieder Vollgas.»

So sieht es auch Trainer Christoph Schenk: «Klar hätten wir gerne ein drittes Mal gegen Wiki gewonnen. Aber mich haben dafür die zwei Erfolge vorher gefreut.» Der Coach hatte festgestellt, dass seinem Team im dritten Vergleich die mentale Bereitschaft etwas abhanden gekommen war. Schenk gestand, dass die Niederlage ein Dämpfer ist, «aber sie wirft uns nicht aus der Bahn.»

Willkommener Zuwachs

Mit dem Erfolg schloss Wiki wieder bis auf zwei Punkte zum Kantonsrivalen auf. «Wir sind auf jeden Zähler angewiesen, deshalb nehmen wir den Sieg gerne», sagte Stefan Gerber. Der Coach musste indes den Ausfall von Till Allemann (Schulter) beklagen. Dem Wiki-Trainer wäre zudem lieber gewesen, wenn die Tore in den drei Begegnungen auf ihrer Seite besser verteilt gewesen wären und zumindest ein zweiter Erfolg resultiert hätte.

Auch Goalie Sandro Zaugg hielt fest: «Die zwei vorherigen Niederlagen haben uns gewurmt. Diesmal haben wir jedoch cleverer agiert und den Thunern nicht mehr so viele Kontermöglichkeiten zugestanden.» Der Torhüter hatte vor allem im ersten Drittel, als die Gäste überlegen waren, sein Team mit guten Paraden im Spiel gehalten.

Und als dann seine Mitspieler vorne die Tore erzielten, jubelte auch Zaugg. «Man freut sich als Goalie über jedes Tor, speziell schön war, dass Mitspieler erfolgreich waren, die nicht oft treffen.» Er meinte damit vor allem Andreas Pianta; dem Verteidiger war die Torpremiere in dieser Saison gelungen. Insgesamt erzielten acht verschiedene Schützen die neun Wiki-Tore. Auch deshalb betonte Zaugg: «Dieser Sieg tut uns gut.» Selbstredend machte den Wiki-Akteuren auch die anschlies­sende Weihnachtsparty in derSagibachhalle mehr Spass.

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