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Tigers Langnau auf Korrekturkurs

Die Tigers Langnau haben einen wichtigen Sieg errungen. Im Duell mit Rychenberg Winterthur gewannen die Emmentaler 12:5.

Die Tigers Langnau spielten gegen Rychenberg stark. Captain Stefan Siegenthaler (rechts) jubelt mit den Kollegen.
Die Tigers Langnau spielten gegen Rychenberg stark. Captain Stefan Siegenthaler (rechts) jubelt mit den Kollegen.
Manuel Zingg

Die erste Saisonhälfte verlief aus Sicht der Tigers Langnau suboptimal. Mangelnde Effizienz im Abschluss, viele einfache Gegentore und mangelndes Wettkampfglück brachten den Emmentalern nach 12 Runden nur den unbefriedigenden achten Rang ein.

Die Tigers verstrickten sich selber in einen harten Kampf um einen Platz im Playoff. Ein Umstand, den man sich bei der in Biglen beheimateten Equipe in der Vergangenheit nicht gewohnt war. «Es war ein stetes Auf und Ab. Wir stehen sicher nicht dort, wo wir uns gerne sehen würden, hatten uns schon höhere Ziele gesetzt», sagt Captain Stefan Siegenthaler.

Grund genug, nach der dreiwöchigen WM-Pause ein Zeichen zu setzen. Tatsächlich sendeten die Tigers im Spiel gegen den Tabellennachbarn Rychenberg Winterthur (9.) ein kräftiges Signal an die Konkurrenz. Sie präsentierten sich nach einer beidseitig verhaltenen Startphase ab Mitte des ersten Drittels griffig, defensiv gut organisiert und kampfstark.

Und weil die Langnauer für einmal auch vor dem Tor kühlen Kopf bewahrten, gingen sie mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Ein Vorsprung, den sie bis ins dritte Drittel konservierten. Nur nach dem Anschlusstreffer der Zürcher zum 4:5 nach 43 Minuten drohte die Partie zu kippen. «Wir bewahrten Ruhe und Geduld, das war einer der Schlüssel zum Erfolg», erklärt Siegenthaler.

Alle Dämme brachen

Der tschechische Nationalspieler Martin Kisugite stellte den alten Vorsprung bald wieder her (46.). Danach brachen im positiven Sinne alle Dämme. Sechs weitere, teils brillant herauskombinierte Treffer buchten die Tigers in den verbleibenden 14 Minuten bis zum Ende der Partie.

Ausgiebig und lautstark feierten die Spieler danach in der Kabine minutenlang den letztlich etwas arg hohen 12:5-Sieg. «Dieser Erfolg fühlt sich schon wichtig an. Wir wollten nach der WM-Pause, in der wir sehr gut trainieren und an unseren Schwächen feilen konnten, unbedingt gut zurückkommen. Sonst wäre es tabellarisch wirklich mühsam geworden», sagt Abwehrpatron Siegenthaler.

Geplant waren zwei Siege bis zu Weihnachten, den ersten Teil erfüllten die Tigers gegen Rychenberg letztlich souverän. Nächste Woche folgt bereits der nächste Härtetest beim Auswärtstrip nach Uster, wieder gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um das Playoff. «Schön wäre es, wenn wir bis zum Ende der Qualifikation noch den vierten Rang erreichen, um dann mit Heimvorteil ins Playoff starten zu können», formuliert Siegenthaler die Zielsetzung für die nächsten Monate.

Der routinierte Captain könnte aber auch mit Rang fünf leben, «weil im Frühling sowieso alles von vorne beginnt». Bis es so weit ist, müssen die Tigers jedoch die starke Leistung gegen Rychenberg noch einige Male bestätigen.

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