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Thuns Boss frohlockt, Wikis Baumgartner hadert

Der EHC Thun bezwingt Wiki-Münsingen in der MSL 4:2. Lyss verdrängt Wiki aus den Playoffs.

Thuns Joel Reymondin bezwingt Fabian Zaugg zum 4:2.
Thuns Joel Reymondin bezwingt Fabian Zaugg zum 4:2.
Andreas Blatter

Vier Runden vor Ende der Qualifikation hat sich in der Mysports League die Situation am Trennstrich weiter zugespitzt. Die sieben Teams zwischen Rang 4 (Bülach) und Rang 10 (Seewen) liegen nur fünf Punkte auseinander. Thun hievte sich mit dem 4:2-Heimsieg über Wiki-Münsingen auf Platz 7 und weist nun 41 Punkte auf. Dahinter kletterte auch Lyss (8.) nach dem 7:4 über Düdingen und dem sechsten Erfolg in Folge auf einen Playoff-Platz. Die Seeländer weisen 38 Zähler auf, genau wie Wiki (9.) und Seewen. Verlierer der Runde ist Huttwil (11.), das nach der 1:3-Niederlage bei Leader Martigny bei 33 Zählern bleibt.

Fabian Boss steuerte für Thun ein Doppelpack bei. «Zwei Tore in einer Partie zu erzielen, ist immer schön, in einem Derby aber noch schöner», freute sich der Stürmer. Letztes Jahr reichten 41 Zähler für die Playoff-Teilnahme. «Ich wage keine Prognose», sagt Boss. «Grundsätzlich dürfen wir keine Niederlage mehr zulassen. Aber wenn wir die zwei nächsten Spiele gewinnen können, sieht es sicher gut aus.» Am Mittwoch gastieren die Oberländer bei Lyss, am Samstag empfangen sie Huttwil.

Baumgartners Tore

Vor fünf Jahren hatte Stefan Baumgartner für Wiki in der Qualifikation 23 Treffer erzielt. Jetzt steht die Tormaschine nach der Doublette in Thun bereits wieder bei 21. Keiner hat in der Liga öfter getroffen. «Die anderen sollten auch öfter treffen, vor allem aber sollten wir weniger kassieren», hadert der 33-jährige Goalgetter. In der Tat hat kein Team mehr Gegentreffer zugelassen als die Aaretaler (110).

Deshalb ist Baumgartner weit davon entfernt, sich über seine Skorerausbeute zu freuen: «Es nützt doch nichts, wenn ich zwei Tore erziele und wir vier erhalten.» Der Frust nach der Niederlage in Thun sass beim Stürmer tief. Huttwil und Düdingen sind die nächsten zwei Gegner. «Wir benötigen mindestens noch sechs Punkte», vermutet Baumgartner. Diese dürften in den letzten Partien gegen die Spitzenteams Martigny und Basel schwieriger zu holen sein. «Auch wenn diese Team schon qualifiziert sind, können wir nicht davon ausgehen, dass sie auf einem Bein spielen werden», so Baumgartner.

Spannung bleibt

Für Wiki-Trainer Stefan Gerber ist klar: «Für uns ist und bleibt es im Rennen um die Playoffs eng.» Dem Coach macht das Gefälle im Kollektiv zu schaffen. «Es darf nicht sein, dass nur die Baumgartner-Sturmlinie Tore schiesst.» Gerber hofft, dass sein Team wie schon oft im entscheidenden Moment zulegen kann. Das wird bereits am Mittwoch gegen Huttwil, das um seine letzte Chance spielt, nötig sein.

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