Thun gelingt Coup gegen den Favoriten

Der EHC Thun hat Leader Martigny im Penaltyschiessen 3:2 bezwungen.

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Martigny ist der grosse Favorit in der MSL. Die Walliser sind im Playoff-Final im letzten Frühling nur knapp am heutigen Swiss-League-Team Sierre gescheitert, streben selbst auch die Promotion an und sind bis jetzt ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. In den ersten fünf Spielen gaben sie keinen Punkt ab, bei einem Torverhältnis von 28:14.

Und auch in Thun schien alles nach Papierform zu laufen, Martigny führte nach 40 Minuten 2:0. Dann aber brachten die Oberländer die Gäste in Verlegenheit, glichen durch Nino Giovinetti und Joel Eicher aus und erzwangen eine Verlängerung. Diese verlief torlos, die Entscheidung fiel im Penaltyschiessen.

In diesem stellte Michael Bärtschi den überraschenden Sieg für die Oberländer sicher. Der schnelle Flügel ist einer der technisch versiertesten Spieler des EHC Thun. Er brachte erst als dritter Schütze seines Teams die Gastgeber zwischenzeitlich in Führung.

Auf seinen Treffer und den von Fabian Boss folgten jedoch umgehend Tore von Martigny, Gleiches war bereits nach dem erfolgreichen Versuch von Giovinetti zu Beginn des Penaltyschiessens der Fall gewesen. Nach je fünf Schützen war der Spielstand immer noch unentschieden. Bärtschi trat ein zweites Mal an und traf erneut, Thun hatte den Leader bezwungen.

Und holte damit zwei unerwartete Punkte, die im Lauf der Saison noch sehr wertvoll sein können. Die Oberländer sind neu Sechste, mit allerdings nur drei Zählern Vorsprung auf das letztplatzierte Wiki-Münsingen.

rpb

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