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Tage, die ein Team zusammenschweissen

Der BSV Bern ist zum Challenge-Cup-Rückspiel nach Turda in Rumänien gereist.

Luca Mühlemann (links) im Hinspiel gegen Turda. Foto: Andreas Blatter
Luca Mühlemann (links) im Hinspiel gegen Turda. Foto: Andreas Blatter

Es war eine lange und umständliche Reise, die den BSV Bern an seinen Zielort in Südosteuropa führte. Am Donnerstag waren die Berner bis um 22 Uhr im Derby gegen Wacker Thun im Einsatz gestanden, bereits um 7 Uhr fuhren sie am Freitagmorgen per Bus an den Flughafen Zürich, um via Frankfurt ins zentralrumänische Cluj zu gelangen. Es folgte wiederum eine kurze Carfahrt ins nahe gelegene Turda.

In der 47'000-Einwohner-Stadt in Siebenbürgen bestreitet der BSV am Sonntag (18 Uhr Ortszeit, 17 Uhr MEZ) das Rückspiel im Challenge-Cup-Achtelfinal. Und kehrt erst am Montag nach Bern zurück. Dreieinhalb Tage verbringt das Team also zusammen, Tage, die für ein Team wertvoll sein können.

Im Meisterschaftsalltag treffen sich die Teammitglieder zu Trainings und Spielen, sind einige auch privat miteinander befreundet, auch zu Freizeitaktivitäten abseits der Halle. Nie aber verbringt ein Team so viel Zeit miteinander wie auf einer Europacupreise, vor allem auf einer, bei der die Mannschaft bewusst schon zwei Tage vor der Partie anreist. Vielleicht liegt ein kurzer Abstecher in die Stadt drin, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Ansonsten aber spielen sich die Tage im Teamhotel oder in der Spielhalle ab, um perfekt vorbereitet und ausgeruht in das Spiel zu gehen. Es bleibt viel Zeit, um Gespräche zu führen. «Eine solche Reise kann ein Team enorm zusammenschweissen», sagt Luca Mühlemann, der als 30-Jähriger schon einige Europacupspiele mit den Bernern bestritten hat.

«Man tauscht sich immer wieder aus, lernt die Mitspieler noch besser kennen.»

BSV-Spieler Luca Mühlemann

«Man tauscht sich immer wieder aus, lernt die Mitspieler noch besser kennen, gerade auch solche, die nicht so lange in der Mannschaft sind.» Beim BSV ist der Zusammenhalt im Team bereits sehr gut, der Aufenthalt im Ausland kann dazu genutzt werden, umfür den Saisonendspurt Schwung zu holen.

Gegner ist nicht unschlagbar

Und im Challenge-Cup noch eine Runde weiterzukommen. Die Berner treten mit der Hypothek einer 33:36-Niederlage im Heimspiel gegen Potaissa Turda an. Die Rumänen erwiesen sich als sehr solide und körperlich starke Mannschaft, die aber nicht unbezwingbar ist.

Zudem trat der BSV vor einer Woche mit nur neun Feldspielern an, mittlerweile sind mit Tobias Baumgartner und Samuel Weingartner zwei wichtige Akteure ins Team zurückgekehrt. Sodass die Chance besteht, dass es in dieser Saison zu weiteren Europacupreisen kommt.

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