Schwächephase nach der Pause – keine Punkte für den BSV

Handball

Der BSV Bern ist Kriens-Luzern 26:29 unterlegen und verliert zum dritten Mal in Folge.

Michael Kusio erzielte für den BSV Bern im Spiel in Kriens fünf Tore. (Archivbild)

Michael Kusio erzielte für den BSV Bern im Spiel in Kriens fünf Tore. (Archivbild)

(Bild: Raphael Moser)

Reto Pfister

Die Verletztenliste wird beim BSV Bern langsam kleiner. Kaspar Arn und Max Freiberg kehrten beim Auswärtsspiel bei Kriens-Luzern am Mittwoch ins Aufgebot zurück, bei Pedro Spinola war bereits ein längerer Einsatz möglich als noch am Samstag gegen St. Otmar St. Gallen.

Zu Punkten reichte es den Bernern aber auch in der Innerschweiz nicht, sie verloren 26:29 und verliessen, das Cupspiel bei GC Amicitia Zürich vor einer Woche eingerechnet, zum dritten Mal in Folge das Feld als Verlierer.

Die Krienser haben in dieser Saison bis jetzt einen äusserst stabilen Eindruck hinterlassen. Gegen ein solches Team darf man sich keine längeren Schwächephasen leisten, gerade wenn man auswärts zu Punkten kommen will. Genau eine solche hatte der BSV aber zu Beginn der zweiten Halbzeit zu verzeichnen.

Vor der Pause hatten die Gäste gut mitgehalten, beim Stand von 13:14 besassen sie noch alle Möglichkeiten auf einen Erfolg. Als das Spiel wieder begann, setzte sich das Heimteam rasch auf 20:14 und kurz danach gar auf 22:15 ab. Trainer Aleksandar Stevic redete bei zwei Time-outs energisch auf sein Team ein, erst nach der zweiten Auszeit stabilisierte sich dieses wieder.

Der Rückstand war jedoch zu gross, um diesen aufzuholen. Ante Kaleb verkürzte eine Minute vor Schluss für den BSV auf 26:28, sechs Sekunden später entschied jedoch Hleb Harbuz mit dem 29:26 die Partie zugunsten von Kriens. Die Pause bis zur nächsten Partie ist wiederum kurz. Die Berner treten am Sonntag (17 Uhr) im Challenge Cup gegen Pancevo aus Serbien an.

Kriens-Luzern - BSV Bern 29:26 (14:13)

500 Zuschauer. – BSV Bern: Tatar/Rosenberg; Eggimann (2), Schneeberger (1), Kaleb (5), Getzmann (2/2), Spinola (3), Gerlich (5), Strahm. Rohr (1), Arn (1), Freiberg (1), Kusio (5). – Ohne Baumgartner, Mühlemann, Milosevic und Weingartner (alle verletzt).

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