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Routinier mit viel Herz und Power

Christian Reber leistete auch beim 7:2 von Wiki Münsingen gegen Lyss seinen Beitrag.

Reto Pfister
Christian Reber (Wiki, rechts) jubelt mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer zum 4:1.
Christian Reber (Wiki, rechts) jubelt mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer zum 4:1.
Daniel Teuscher

Endlich, Wiki-Münsingen hatte wieder einmal ein Spiel gewonnen, nach vier Partien ohne Punkte in Folge. Und dies erst noch auf überzeugende Art, mit 7:2 gegen Lyss.

Von den ersten Sekunden an zeigten die Aare­taler, dass sie die Niederlagen­serie beenden wollten. Sie störten den Gegner hartnäckig, betrieben hohen läuferischen Aufwand und waren über weite Strecken des Spiels dominant.

Selbst eine doppelte Unterzahlsituation am Ende des zweiten Drittels überstanden sie ohne Gegentreffer. «Wir haben eine geschlossene Teamleistung gezeigt», kommentierte Christian Reber den Spielverlauf. «Das war genau das, war wir vor dem Spiel besprochen hatten.»

Reber trug auch zu diesem Erfolg wieder einen Treffer bei, es war jener zum 4:1, mit dem Wiki in einem ausgeglichenen Mitteldrittel Lyss auf Distanz hielt. Dem 29-jährigen Flügelstürmer läuft es in dieser Saison ausgezeichnet.

Mit 6 Toren und 3 Assists ist er der Topskorer der Aaretaler, in der Skorerliste der MSL figuriert er auf Platz 7. Reber fällt nicht nur durch seine lockige Haarpracht auf, sondern auch durch seine Spielweise. Er agiert stets mit viel Energie und reisst so seine Teamkollegen mit; Reber ist ein Powerflügel, der mit viel Herzblut sich für seine Mannschaft einsetzt.

«Dies war immer meine Spielweise, mit hundertprozentigem Einsatz will ich meinem Team helfen, erfolgreich zu sein», sagt der aus Toffen im Gürbetal stammende Wiki-Akteur. Als Sportwissenschafter und angehender Sportlehrer ist er stets topfit; lange Wege auf dem Eis zurückzulegen, ist kein Problem.

Dazu kommt, dass Reber mit 29 mittlerweile über viel Erfahrung verfügt; aktuell nimmt er die ihm zugedachte Leaderfunktion vorzüglich war.

Noch unter dem Strich

Mit dem Sieg gegen Lyss hat Wiki den letzten Tabellenplatz verlassen, ist aber nach wie vor unter dem Strich klassiert. Am Mittwoch treten die Aaretaler zur dritten Begegnung mit den See­ländern innert 10 Tagen an. Auf der Leistung vom Samstag können Wiki und Reber aufbauen. Wobei der Stürmer sich nicht in den Vordergrund stellen will.

«Tore und Punkte sind gut, für mich zählt aber in erster Linie, dass wir ins Playoff kommen», sagt Reber. «Dafür will ich positive Energie ins Team geben.» Was ihm derzeit vortrefflich gelingt.

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