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Lyss durch, Wiki out

Der SC Lyss siegt weiter und ist im MSL-Halbfinal. Für Wiki-Münsingen ist die Saison vorbei.

Jürg Sigel/Reto Pfister
Sebastien Colomb brachte Lyss in Führung. Foto: Iris Andermatt
Sebastien Colomb brachte Lyss in Führung. Foto: Iris Andermatt

Der SC Lyss erlebte in Chur ein Déjà-vu. Wie schon zum Playoff-Auftakt gingen sie auch gestern in der Bündner Kantonshauptstadt mit einem 2:0-Vorsprung in die erste Pause. Und wie vor Wochenfrist reichte dies. Nach drei Siegen in der Best-off-5-Serie stehen die Seeländer bereits als Halbfinalist fest. Es war der 13. Sieg in Serie für die Mannschaft von Headcoach Serge Meyer.

«In Chur wird es für uns sehr hart», hatte dieser nach dem knappen Heimerfolg am vergangenen Donnerstag gesagt. Es wurde weit weniger schwierig als erwartet – vor allem in den ersten 20 Minuten, weil die Seeländer wacher waren als in der Startphase am Donnerstag. Sie spielten nicht berauschend auf, aber mit viel Geschick, stets darauf bedacht, insbesondere in der eigenen Zone keine Fehler zu begehen, und sie waren kaltblütig vor dem gegnerischen Tor.

Die Lysser verrichteten einen guten Job, sie profitierten aber auch davon, dass die Chancenauswertung der Bündner wie in der gesamten Serie erneut miserabel war. Nach den frühen Toren durch Steve Burgener und Christopher Smith im Powerplay konnten es sich die Gäste leisten, sich weitgehend aufs Verwalten des Vorsprungs zu beschränken. Der Anschlusstreffer fiel zwar viereinhalb Minuten vor Schluss noch. Die Wende liess Lyss gleichwohl nicht mehr zu. Am Ende fiel noch das 3:1 ins leere Tor. Der Halbfinalgegner wird Martigny oder Dübendorf sein.

Wiki wehrt sich nochmals

Wiki-Münsingen sendete in Dübendorf im zweiten Drittel ein klares Zeichen, dass es trotz deutlicher Unterlegenheit in den ersten beiden Partien nicht einfach so ausscheiden wollte. Christian Reber. Cyril Kormann und Martin Baltisberger brachten die Gäste bei Spielhälfte 3:1 in Führung. Die Zürcher fingen sich jedoch wieder, glichen in der 44. Minute aus. Und setzten sich am Ende dann doch durch. ­

Gianluca Zanzis Treffer drei Minuten nach dem Ausgleich bedeutete die Entscheidung zugunsten der spielerisch stärkeren Gastgeber, die 4:3 gewannen. Die Saison ist für die Aaretaler damit zu Ende, der Zweitplatzierte der Regular Season hat sich als Favorit in dieser Serie schliesslich deutlich durchgesetzt.

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