«Ich bin überzeugt, dass wir uns behaupten werden»

Der FC Weissenstein hat den Aufstieg in die 2. Liga regio realisiert.

Aufstieg: Gregory Bissegger (Mitte) am Jubeln. Foto: Walter Dietrich

Aufstieg: Gregory Bissegger (Mitte) am Jubeln. Foto: Walter Dietrich

8 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten, in 22 Partien über 100 Tore erzielt, und dann in den Barragespielen den Aufstieg realisiert: Der FC Weissen-stein blickt auf eine gelungene Saison zurück, aber keine perfekte, wie Captain Gregory Bissegger lachend meint: «Perfekt wäre es nur, wenn wir alles gewonnen hätten. Aber für uns hat doch ziemlich alles gepasst.»

Nach dem 2:2 gegen Meiringen vom Samstag war klar, dass der FC Weissenstein die Promotion von der 3. Liga in die 2. Liga regio geschafft hat. «Wir lagen uns alle in den Armen, ob Teamkollege oder Gegner. Es war ein schöner Moment», sagt Bissegger. Denn wie Weissenstein hat Meiringen den Aufstieg realisiert. Die Oberländer profitierten vom Umstand, dass in dieser Saison gleich fünf 3.-Ligisten den Gang in die höhere Liga antreten dürfen – und sie waren die besten Verlierer.

Weissenstein hat das Saisonziel somit erreicht. Und einen grossen Beitrag leistete dabei Captain Bissegger. Von 102 Toren gingen 35 auf das Konto des 27-Jährigen. «Ich versuche, mit meinen Treffern dem Team zu helfen, und umso schöner ist es dann, wenn wir zusammen den Aufstieg bejubeln können», sagt er. Bissegger erinnert sich noch gut an 2013, als der FCW von der 2. Liga regio in die 3. Liga abstieg. «Das war eine sehr unglückliche Saison.» Nun soll alles anders kommen. Das Hauptziel lautet nächstes Jahr erst einmal der Ligaerhalt. «Ich bin überzeugt, dass wir in die 2. Liga gehören und auch da bleiben werden», meint Bissegger zielstrebig.

Erst einmal sind wir glücklich über den Aufstieg. «Für das, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, wurden wir jetzt belohnt.» Nicht zuletzt dank der Juniorenarbeit, die Weissenstein betreibt. Bissegger kennt diese bestens, war zu Juniorenzeiten selber noch beim FCW, wechselte vorübergehend zu Breitenrain, fand dann wieder zurück. Seit zwei Jahren ist er wieder mit seinem Zwillingsbruder David vereint. «Es ist schön, kann ich solche Momente mit ihm teilen.» Obwohl sich Bissegger nicht nur wegen ihm wie in einer Familie fühlt. «Wir sind eine richtige Einheit. Jeder kämpft für jeden.» Deshalb sei es wichtig, dass das Team jetzt nicht auseinanderfalle. Aber wenn man als Argument den Aufstieg bringen kann, dürfte das nicht der Fall sein.

spy

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