Zum Hauptinhalt springen

FC Köniz sendet positive Signale trotz Pleite

Der FC Köniz hat gegen Leader Lausanne-Ouchy 0:4 verloren, doch die Einstellung stimmte.

Der Könizer Marco Stauffiger (hinten) ringt den Lausanner Quentin Gaillard nieder.
Der Könizer Marco Stauffiger (hinten) ringt den Lausanner Quentin Gaillard nieder.
Andreas Blatter

Die Körpersprache stimmte. Obschon die in der Winterpause fast gänzlich neu formierte Mannschaft des FC Köniz gegen Leader Lausanne-Ouchy in der Promotion League nach 35 Minuten trotz ansprechender Leistung 0:2 in Rückstand lag, bäumte sie sich in der zweiten Halbzeit mächtig auf.

Auf tiefem Boden und bei regnerisch-kühlen Bedingungen verwickelten die Berner Vorstädter die technisch versierteren Gäste in viele Zweikämpfe. Sie taten dies mit viel Passion und strahlten den Glauben aus, die Partie gegen den abgeklärt agierenden Tabellenführer doch noch irgendwie herumzureissen.

«Wir haben alles probiert, stellten auch taktisch in der Abwehr noch auf eine Dreierkette um. Hätten wir das 1:2 erzielt, wäre ein Punkt sicher noch im Bereich des Möglichen gewesen», erklärte der neue Trainer Silvan Rudolf nach dem Spiel.

Gleich in zwei Aktionen sorgten messerscharfe Flanken in den Strafraum der Lausanner für Gefahr. Doch sowohl Angreifer Fabio Morelli (65.) per Fuss als auch Verteidiger Mattia Cinquini (72.) per Kopf brachten den Ball aus kurzer Distanz nicht über die Torlinie und verpassten den möglichen Anschlusstreffer für Köniz.

«Es ist wichtig, dass wir als Gruppe auftreten»

Und so entblössten die Einheimischen ganz zum Schluss der Begegnung ihre Abwehr immer mehr und luden die konterstarken Gäste so förmlich noch zu zwei Treffern in der Nachspielzeit ein. «Die zwei späten Gegentore müssen wir so akzeptieren, weil wir da natürlich mit vollem Risiko gespielt haben», sagte Trainer Rudolf.

Was dem 30-jährigen Jungcoach, der in der Winterpause die Nachfolge von Bernard Pulver an der Seitenlinie der Vorstädter übernahm, besonders gefiel, war jedoch die Einstellung seiner Spieler nach dem Rückstand. «Für uns ist es extrem wichtig, dass wir als Gruppe auftreten. Das war heute sehr gut. Denn das ist eine unserer Stärken, mit der wir vielleicht auch das eine oder andere spielerische Defizit kompensieren und gegen bessere Gegner Punkte holen können», erklärte Rudolf.

Seit knapp 10 Wochen orchestriert Rudolf, welcher in der Vorrunde noch die zweite Equipe des FCK betreut hatte, das Fanionteam der Vorstädter. «Die Arbeit mit der Mannschaft macht unglaublich viel Spass. Alle Spieler sind gewillt und haben bis jetzt genial mitgezogen, was mich für den weiteren Verlauf der Rückrunde wirklich sehr positiv stimmt», meinte der Solothurner.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch